Fiat hat das erste offizielle Foto der neuen Modelle Grizzly und Grizzly Fastback veröffentlicht. Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um kompakte SUV für Familien, die auf einer gemeinsamen globalen Plattform basieren. Trotz dieser technischen Grundlage sollen sie jeweils eine eigenständige Identität besitzen. Mit den neuen Modellen will die italienische, zum Stellantis-Konzern gehörende Marke ihr weltweites Angebot erweitern und ihre Präsenz im C-Segment ausbauen.
Fiat beschreibt den Grizzly und den Grizzly Fastback als Ausdruck seiner Vision von erschwinglicher Mobilität für ein weltweites Publikum. CEO Olivier François erklärte, der Grande Panda habe die Rückkehr der Marke in das Segment erschwinglicher Familienfahrzeuge markiert. Mit den beiden neuen Modellen werde dieses Angebot ergänzt. Sie seien auf unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensstile zugeschnitten, teilten jedoch dieselbe Grundidee.
„Sie bieten clevere Lösungen und sind tief in der Design-DNA von Fiat verwurzelt“, so François. Nach seinen Angaben ergänzen die beiden Fahrzeuge die bestehende Modellpalette und stärken die Position der Marke im Bereich Familienmobilität. Die neuen Modelle sollen unterschiedliche Anforderungen adressieren, zugleich aber Teil eines gemeinsamen Fahrzeugangebots sein.
Der Grizzly wird als vielseitiger, geräumiger und erschwinglicher SUV beschrieben. Mit seinen kompakten Abmessungen und dem großzügigen Innenraum soll er sich sowohl für den Alltag als auch für Reisen eignen. Der Fokus liegt dabei auf Familienfreundlichkeit und praktischem Nutzen.
Der Grizzly Fastback setzt dagegen auf eine schlankere Silhouette und ein ausdrucksstarkes Erscheinungsbild. Hinzu kommen ein längerer Laderaum sowie ein Charakter, den Fiat als dynamischer und raffinierter beschreibt. Das Modell richtet sich nach den Angaben des Herstellers insbesondere an längere Touren und einen lifestyle-orientierten Einsatz.
Beide Fahrzeuge werden mit unterschiedlichen Antriebsarten angeboten – von Benzinmotoren bis hin zu ausschließlich elektrischen Varianten. Zu den Designmerkmalen zählen eine markante Präsenz und eine unverwechselbare LED-Lichtsignatur. Zudem sollen ein modernes Interieur, Liebe zum Detail und Technologien zur Vereinfachung des Alltags das Fahrerlebnis verbessern.
Mit einer Länge von weniger als 4,50 Metern sollen sowohl der Fiat Grizzly als auch der Fiat Grizzly Fastback hohe Praktikabilität bieten. Fiat hebt dabei den großzügigen Innenraum und ein in dieser Klasse vorbildliches Kofferraumvolumen hervor. Diese Eigenschaften werden als zentrale Elemente der Positionierung beider Modelle genannt.
Im Rahmen der globalen Strategie von Fiat werden die neuen Fahrzeuge an mehreren Standorten weltweit produziert. Die Fertigung soll Wettbewerbsfähigkeit, Flexibilität sowie Nähe zu den Schlüsselmärkten in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika gewährleisten. Der Marktstart des Grizzly und des Grizzly Fastback ist für die zweite Jahreshälfte 2026 in Europa, dem Nahen Osten und Afrika vorgesehen.
Preise werden noch nicht genannt. Die offizielle Enthüllung der Grizzly-Reihe wird für die Pariser Automobilmesse im Oktober erwartet. Sie basiert laut Berichten auf der kostenorientierten „Smart Car Plattform“ von Stellantis, die bereits beim Grande Panda, Citroën C3 und Opel Frontera zum Einsatz kommt.

Anti-Brumm meint
Das Ding ist ein Frontera/C3aicross mit Fiat Logo. Schön, haben wir jetzt eben 3 zur Auswahl.
Elvenpath meint
Ich mag so was: Ähnliche technische Eigenschaften in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
F. K. Fast meint
Der Fastback scheint 15-20cm höher als der Ioniq (ohne Nummer) zu sein. Klar, man hat einfach einen Akku drunter geschraubt, aber da der Wagen nun höher ist, braucht er mehr Strom. Man muss also einen noch grösseren Akku drunter schrauben, um die gleiche Reichweite zu erzielen. Wirkt irgendwie nicht zu Ende gedacht.
M. meint
Grizzly, als großer Bruder des Panda?
Man sieht den 3008 beim Fastback regelrecht durchscheinen.
Reisen: entweder schneller laden oder länger fahren. Aber mit 54 kWh und 30 Min. Ladezeit würde ich mal lieber nicht zu dick auftragen.
AntiBrumm meint
Wo siehst du den 3008 beim Fastback? Das ist ein „gelifteter“ Citroen Basalt …
Elvenpath meint
Es gibt einen Haufen Leute, mich eingeschlossen, die ein mal im Jahr in den Urlaub fahren. Und dann ist es wirklich unerheblich, ob man eine Stunde früher oder später ankommt.
McGybrush meint
Dann fährst Du ohne Wohnwagen und auch nicht sehr weit.
Dafür ist das Autos super. Aber für 1800km (pro Richtung) reden wird dann schon von mehr als 1h früher oder später.
Mit meinem Auto (74kWh Akku / 250kW Ladepeak) sind es 2h früher oder später. Und meiner ist auch schon nicht mehr der schnellste gegenüber guter Konkurrenz.
Sind schicke Fiat‘s geworden. Aber für viele nach wie vor kein Erstwagenersatz.
M. meint
Ich rede nicht von Urlaub, das bildest du dir nur ein.