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Škoda zeigt Exterieurskizzen von neuem Elektro-Siebensitzer Peaq

04.06.2026 in Neue Modelle von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

  • Skoda Peaq Skizze-2
  • Skoda Peaq Skizze-1
  • Skoda Peaq Skizze-2
  • Skoda Peaq Skizze-1
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Bilder: Skoda

Nach Bildern eines getarnten Prototyps im März zeigt Škoda nun erste Exterieurskizzen seines elektrischen Siebensitzers Peaq. Die neue Baureihe basiert auf der Konzeptstudie Vision 7S. Die Weltpremiere der Serienversion soll in etwa drei Wochen stattfinden.

„Bei der Gestaltung des Exterieurs des Škoda Peaq haben wir konsequent die Designsprache ‚Modern Solid‘ angewendet und klare Linien, ausgewogene Proportionen und markante Elemente kombiniert“, so Karl Neuhold, Leiter Exterieurdesign bei Škoda. „Präzise geformte Flächen und klar strukturierte Details schaffen eine selbstbewusste, zeitlose Präsenz, während charakteristische Merkmale wie die T-förmigen Scheinwerfer und das Tech-Deck-Face die Identität von Škoda in einer neuen Elektro-Ära zum Ausdruck bringen.“

Das auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Mutterkonzerns Volkswagen fahrende, in Mladá Boleslav produzierte Modell wird zum neuen Elektro-Flaggschiff des tschechischen Automobilherstellers. Das mit fast 4,9 Metern künftig größte und geräumigste Modell im Portfolio bietet je nach Konfiguration Platz für fünf oder sieben Personen. Mit fünf Sitzen bietet es bis zu 1010 Liter Kofferraumvolumen – so viel wie kein anderes Modell der Marke.

Skoda Peaq Skizze-2
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Škoda

Beim Antrieb haben die Kunden die Wahl zwischen den Varianten 60, 90 und 90x, mit einer Leistungsspanne von 150 kW (204 PS) bis 220 kW (299 PS). Die Ausführungen 90 und 90x bieten eine WLTP-Reichweite von über 600 Kilometern. Per Gleichstrom-Schnellladung (DC) lassen sie sich in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. „Der leistungsstarke Elektroantrieb und der niedrige Schwerpunkt des Peaq sorgen für eine hervorragende Fahrdynamik und schnelle Beschleunigung“, wirbt der Hersteller. Die Allradvariante 90x sprintet den Angaben zufolge in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Das Elektroauto unterstützt die Funktion Vehicle-to-Load (V2L), mit der in der Hochvolt-Batterie gespeicherte Energie zum Laden und Versorgen externer elektrischer Geräte wie E-Bikes oder Wohnwagen genutzt werden kann. Darüber hinaus ermöglicht die neu eingeführte Wallbox „Ambibox DC“ der Volkswagen-Konzernmarke Moon Power nun den Škoda-Elektromodellen die Nutzung der bidirektionalen Vehicle-to-Home-Funktionalität (V2H). Damit kann das Fahrzeug Energie an ein Gebäude abgeben.

Skoda Peaq Skizze-1
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Škoda

„Der Škoda Peaq ist konzipiert für den Einsatz im Alltag – für Familien, die Platz benötigen, für Fahrer, die Sicherheit auf langen Strecken suchen, und für alle, die modernen Stil ohne Kompromisse schätzen“, sagte im März CEO Klaus Zellmer. „Als unser nächstes Flaggschiff hebt er die Marke Škoda auf ein neues Niveau: geräumiger, praktischer und attraktiver für Entdecker des Alltags. Der Peaq bringt ein neues Raumgefühl, intelligente Funktionalität und progressives Design in das Segment der großen Elektro-SUV und setzt damit Maßstäbe, wie ein moderner Škoda sein kann.“

Die Preise für den Peaq verrät Škoda noch nicht. Ab August 2026 wird das große Elektro-SUV konfigurier- und bestellbar sein. Probefahrten sollen ab Herbst möglich gemacht werden.

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Via: Skoda
Tags: Design, Škoda PeaqUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Powerwall Thorsten meint

    05.06.2026 um 19:09

    Eigentlich sollte sich doch jeder über mehr verkaufte BEVs in Deutschland, in Europa, ja in der ganzen Welt freuen – weniger Emissionen – bessere Luft.
    Es gibt da aber bezahlte Schreiberlinge des VW Konzerns – wie David das ja hier schon mehrfach bestätigt hat – die machen offenbar keinen guten Job, sonst würden ja nicht wieder mehr Teslas verkauft werden.
    Was hat da über die Jahre nicht alles herhalten müssen.
    Angefangen mit den bösen Spaltmaßen, über den angeblichen Rostbefall, nicht zu vergessen wie die angeblich nicht funktionierende Schildererkennung, die Phantombremsungen, die angeblich schlechte Wischfunktion, das FSD und nicht zu vergessen das fehlende HUD.
    Tja die meisten dieser „schlechten Nachsagungen“ ob nun berechtigt oder herbeigeredet hat Tesla mit diversen OTA Updates aus der Welt geschafft.
    Davon konnte sich jeder Teslafahrer in den letzten Jahren selber überzeugen.
    David musste berufsbedingt natürlich längst abgearbeitete Kleinigkeiten immer und immer wieder auf den Tisch bringen – so offenbar seine Jobbeschreibung.
    Als Elon dann dummerweise auch noch politisch aktiv wurde hat das mir persönlich nicht gefallen, David hat das natürlich sehr in die Karten gespielt.
    Aber wir Menschen scheinen auf diesem Auge sehr blind zu sein und wir vergessen schnell.
    David versucht hier im Forum zwar alles, um dieses Vergessen zu verhindern, aber hey – Zahlen lügen nicht.
    Und so verkauft Tesla seit Jahren Fahrzeuge, die technisch und preislich offenbar immer noch den Nerv der Zeit treffen.
    Das wird auch noch lange so bleiben, egal wieviele Davids das gerne verhindern würden.
    Wie gesagt Zahlen lügen nicht.
    Wie sich diese Zahlen mit dem weiteren Ausrollen von erst FSD Supervised oder dann mit FSD entwickeln werden?
    Time will tell –
    Aber Tesla geht derweil ja bereits andere Wege – da braucht man keinen perfekten Regensensor und ein HUD schon zweimal nicht.
    Time will teach you, FUD David.

    Antworten
  2. David meint

    05.06.2026 um 13:03

    Ich war nie die Fraktion, alle müssen sich einen Kleinstwagen kaufen, um auch die letzte Kilowattstunde nicht zu verbrauchen. Trotzdem bin ich auch völlig weit weg davon, Kunde dieses Autos zu werden. Ich verstehe aber, dass es einen Bedarf gibt. Diese Variante war schnell auf MEB entwickelt und wird zum charmanten Preis angeboten. So kann jede Helikopter-Mutti ihr Einzelkind in einem echten 7-Sitzer nicht nur bis vor das Schultor fahren, sondern auch noch die Treppen hoch bis in die Pausenhalle.

    Ich muss mich nur wundern, warum die Tesla Fraktion so avers gegenüber Raumangebot ist. Sie erklären doch sonst stets, wie unfassbar viel in ihr Model Y geht. Vermutlich haben sie erkannt, dass auch der Kunde im Vergleich sofort merkt, was wirklich Platz bedeutet.

    Antworten
    • Paule meint

      05.06.2026 um 16:26

      „Ich muss mich nur wundern, warum die Tesla Fraktion so avers gegenüber Raumangebot ist.“

      Auf welche raumangebotsaversen Beiträge beziehst Du Dich?

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        07.06.2026 um 07:12

        Ja, der David versteht ja offensichtlich nicht einmal, warum sich das größere Fahrzeug auch bei Tesla besser verkauft ;-)
        Das ist bei VW übrigens auch nicht anders, da verkauft sich wohl die L Variante der VW Bus
        Übrigens auch immer besser – aber was weiß David schon über seine eigene Firma
        ;-)

        Antworten
  3. South meint

    04.06.2026 um 19:20

    Mja, das wurde schon oft genug geschrieben. Die wenigsten dieser extrem SUV werden tatsächlich benötigt und/oder auf Privatleute zugelassen, sondern dürfen als Firmenwagen abgeschrieben werden. Bizarr. Ohne den Staat wären also solche irrsinnigen Modelle gar nicht möglich.
    Im Grunde genommen hat es der Staat ja gut gemeint, er wollte die heimische Industrie fördern indem man auf dem Heimatmarkt Rückenwind hat und wir eben eher höherpreisige Modelle produzieren, kurz als Firmenwagen zugelassen werden und dann im Gebrauchtwagenmarkt landen. Daran ist erstmal nichts einzuwenden, aber die Industrie hat sich da verrannt und immer mehr und größer und teurer dimensioniert, mittlerweile bis ins Groteske. Auch hier geht es nicht „nur“ um Umweltschutz wie CO2 oder lokale Abgase oder Lärm… auf dem Land die Strassen zu klein, Unfälle mit Radfahrern oder Fussgänger… die Folgekosten trägt zu großen Teilen die Allgemeinheit.
    Mittlerweile besteht da wirklich Handlungsbedarf, denn egal welcher Hersteller, auch ob Inland oder Ausland, normalerweise müsste man sowas unterbinden, aber auf gar keinen Fall sollte sowas auch noch staatlich gefördert werden. Nicht falsch verstehen, wir müsse nicht alle Golf fahren, aber solche Auswüchse haben mit Mobilität nix mehr zu tun…

    Antworten
  4. Powerwall Thorsten meint

    04.06.2026 um 14:48

    Es gibt natürlich Familien mit deutlich erhöhtem Platzbedarf – aber wo bleiben hier die negativen Kommentare der Bürogemeinschaft bezüglich der Größe, wenn der Hersteller nicht chinesisch ist?

    Antworten
    • NeutralMatters meint

      04.06.2026 um 20:47

      Man kann nur naiv auf ein KFZ-Steuersystem wie dem Malus écologique hoffen, die PKW-Massen (Malus au poids) über 1,5t stärker zur Kasse bitten.

      Diese Megalomanie bei PKW ist egal bei welcher Marke abzulehnen.

      Antworten
      • CJuser meint

        05.06.2026 um 13:18

        Dir ist schon klar, dass elektrische Kompaktfahrzeuge wie der EV3 oder ID.3 in der Basis schon auf 1,8t kommen?

        Antworten
    • Pse meint

      05.06.2026 um 07:28

      4.8m ist nicht 5.4m.
      Bekannt ist ja das die Chinesen kleiner sind, und da machen die Dinge mit verlängerten Radstand ja sinn, noch dazu gibt es für die Dickschiffe bekantlich auch grosse Parkplätze überall in China vor allem in Groststädten hat jeder Parkplatz 7x3m nach der neusten Verordnung. Die haben halt viel mehr Platz als wir.

      Antworten
    • brainDotExe meint

      05.06.2026 um 11:09

      Bedenke, dass die meisten Haushalte in Deutschland aus nicht mehr als 2 Personen bestehen.
      5 oder mehr Personen Haushalte, für welche dieses Modell relevant sein könnte, liegen bei 3-4%.

      Das ist ein Nischenmodell, auch die muss es geben, nur wird sich der nicht so gut verkaufen wie die Modelle für die breite Masse. Von daher, warum sollte es daran etwas auszusetzen geben? In jeder Nische sollte etwas angeboten werden.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      05.06.2026 um 11:50

      Ich vermute, dieses Projekt war mal für China gedacht. Da Skoda wohl komplett aus China weg ist (?), liegt das halt in der Schublade …

      Antworten
      • ID.alist meint

        05.06.2026 um 14:31

        Nö,
        der Skoda Vision 7S wurde in 2022 als Auto für Europa vorgestellt.

        Antworten
    • CJuser meint

      05.06.2026 um 14:05

      Ja, der Wagen ist wirklich sehr groß geraten. Aber es ist ja nicht gerade so, als hätte Skoda dafür den Enyaq gestrichen. Wer weniger Platz braucht, greift halt zu dem.

      Antworten
    • ID.alist meint

      05.06.2026 um 14:28

      4,8m in Länge, selbst ein ID.7 ist länger, und ist noch ein ganzer weg zu den 5,2 oder 5,4 m der Chinesischen ÜberSUVs.

      Antworten

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