Der Leipziger Elektrofahrzeughersteller ARI Motors senkt ab dem 21.05.2026 die Preise für sein Elektro-Kleinstwagen-Modell Bruni deutlich. Der Bruni Pure startet dann als Zweisitzer bei 9999 Euro netto (11.898,81 Euro brutto). Hinzu kommt für Antragsberechtigte die staatliche E-Auto-Kaufprämie von bis zu 6000 Euro.
Ende 2024 hatte ARI den Bruni – ein Wuling Mini EV aus China – noch zum Preis von 15.990 Euro eingeführt. Nun verkündet Thomas Kuwatsch, Mitgründer von ARI Motors: „Ein Elektroauto ab 9.999 Euro netto – das hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Mit der Förderung sinkt der Einstiegspreis auf ein Niveau, bei dem sich viele fragen werden, warum sie noch kein Elektroauto fahren.“
Mit 3,07 Metern Länge und 1,49 Metern Breite sei der Bruni für enge Straßen und kleine Parklücken gemacht, wirbt der Anbieter. Der 15 kW/20 PS leistende Elektromotor beschleunigt das Fahrzeug auf bis zu 90 km/h. Der 17,3-kWh-LiFePO4-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 215 Kilometern nach WLTP-Norm. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 9,9 kWh auf 100 Kilometer, das entspricht laut ARI Betriebskosten von rund 3 Euro auf 100 Kilometer. An einer herkömmlichen Wallbox ist der Bruni in etwa viereinhalb Stunden vollständig geladen.
Der Bruni ist in mehreren Farben und Varianten erhältlich: als minimalistischer Pure mit zwei oder vier Sitzen, als designorientierter Style mit gehobener Ausstattung, als Cargo für gewerbliche Einsätze sowie als komfortabel ausgestatteter Comfort mit zusätzlichen Features wie Klimaanlage und Verkehrszeichenerkennung.
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Auch für Gewerbetreibende sei der Bruni eine lohnende Investition, wirbt ARI. Dank der seit dem 1. Juli 2025 geltenden Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge ließen sich bis zu 75 Prozent der Nettoanschaffungskosten schon im ersten Jahr steuerlich geltend machen. Die Regelung gelte für Freiberufler, Einzelunternehmer und Kapitalgesellschaften gleichermaßen und könne für Anschaffungen bis Ende 2027 genutzt werden. Bei privater Nutzung als Firmenwagen greife zudem die 0,25-Prozent-Regelung.
Neben dem attraktiven Kaufpreis profitieren Besitzer des Bruni laut ARI von laufenden Kostenvorteilen: Befreiung von der Kfz-Steuer bis 2035, jährliche Einnahmen über die THG-Quote sowie ein niedriger Verbrauch von 9,9 kWh. Der langlebige LiFePo4-Akku des Bruni werde mit einer Herstellergarantie von 24 Monaten oder 50.000 Kilometern ausgeliefert.
Voraussetzung für die staatliche E-Auto-Förderung ist die Zulassung als M1-Fahrzeug. Der Bruni kann alternativ auch als Leichtkraftfahrzeug der Klasse L7e zugelassen werden.










hu.ms meint
Aktuell gibts den MG 4 urban mit 370km wltp ab 19.000 und da geht noch die staatliche förderung ab. Also bis auf 13.000 runter. Pefekter zweitwagen mit dem man sich auch sehen lassen kann… :-))
M. meint
Ich wollte damit nicht gesehen werden, aber jeder wie er mag.
Future meint
Gut, dass jede und jeder anders gesehen werden will. Ich freue mich immer über jeden elektrischen MG in der Stadt – und die Fahrerinnen und Fahrer darin sehe ich auch immer gerne an. Ganz anders geht mir das dagegen bei den Dieseln von VW.
hu.ms meint
Langsam beginnst du zu verstehen:
Es sind die autokäufer nicht die hersteller !
M. meint
Natürlich freust du dich, China-Influenzer.
Referendar meint
Sowas wie Future nannte man früher Salonkommunisten. Die sind hier mit der Mao – Bibel rumgelaufen und erzählten allen wie toll es in China ist.
Future meint
Natürlich freue ich mich beaodners für den »Leipziger Elektrofahrzeughersteller ARI Motors«, der hier im Text erwähnt wird. Die machen das richtig und bringen Elektromobilität auf die deutschen Straßen. Andere Hersteller bringen weiterhin zu 90 Prozent Verbrenner auf die Straßen. Darüber freue ich mich natürlich gar nicht.
M. meint
Was du immer für einen Quatsch verbreitest.
„Die Elektrofahrzeuge basieren neben den Herstellern Karry, TMEC und AINAG auf denen des chinesischen Herstellers Jiayuan EV mit Sitz in Nanjing, der die Fahrzeugplattformen für einige Modelle liefert.[6] In einer Manufaktur im Prager Vorort Říčany werden diese Plattformen mit individuellen Aufbauten versehen und für den europäischen Markt umgebaut.“
(Wikipedia)
Future meint
Ich bin ja auch von früher @Referendar, aber ich habe trotzdem keine Ahnung vom Salon und vom Mao. Das ist auch nicht mein Thema. Ich will mehr Elektoautos auf den deutschen Straßen und die heimischen Hersteller sollen endlich mehr als nur 10 bis 20 Prozent Elektoautos bauen. Daher glaube ich, dass es noch fremde Hersteller in Deutschland und anderswo braucht, damit endlich mehr Elektroautos auf die Straßen kommen. Als Konsument finde ich es auch wichtig, dass es dabei viel Konkurrenz gibt, damit die Preise sinken.
Referendar meint
Gerne, der deutsche Automarkt ist offen. Über 60 verschiedene Hersteller aus aller Welt sind hier präsent. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb wollen 40% der Käufer ein BEV aus dem VW Konzern, weitere 23% teilen sich die anderen deutschen Marken.
Paule meint
Aus unternehmerischer Sicht mach die ARI Motors GmbH vieles richtig.
Den Veröffentlichungen zufolge schreiben sie seit 2022 Gewinne.
Vorläufige Zahlen der übergeordneten ARI Motors Industries SE zeigen für 2025 einen Umsatz von 3,42 Millionen Euro und ein positives Ergebnis von rund 40.000 Euro. (viele „Große“würden sich über ein positives Ergebnsi freuen!)
Zum Jahresende 2025 lagen 168 Bestellungen (Fahrzeuge) mit einem erwarteten Umsatzvolumen von rund 3,7 Millionen Euro vor. Klein, aber fein.
Sehr interessant, dass Experten hier sofort und nicht zum ersten mal wissen, was ARI Motors GmbH alles falsch macht.
Manuel meint
Die besten Rezessionen sind doch immer die, die man sich selber schreibt. Auf jeden negativen Kommentar/Bewertung kommt ein positiver.
Ar2000 meint
Viel zu teuer. Dafür gibt es Vollwertige Gebrauchte.
Für 8000€ läßt sich sowas evtl. Verkaufen.
Bitte unterlasse doch die dauernden Unterstellungen.
Oder meist du die Leute kommen mit einem Kompakten mit 80er Akku nicht zurecht?
David meint
Fairer Preis. Jetzt mal alle ran, die hier immer den niedrigsten Preis für BEV fordern! Ich fürchte nur, es wird kein Verkaufshit, denn wie man nach der radikalen Preissenkung des Dacia gesehen hatte – die Leute kaufen nicht über den Preis. Sie wollen jammern, aber es folgt keine Aktion.
Thomas Claus meint
Als 4 sitzer mit Klima und servolenkung kostet der ari schon mindestens 14,5k. Es gibt 4 (hässliche) Farben zur Auswahl von denen 3 extra kosten. Es gibt sicherlich viel schlechtere Angebote für den Preis. Als Cargo für Lieferdienste aber sicher unschlagbar.
eBikerin meint
„die Leute kaufen nicht über den Preis.“
genau darum ist ja nur der Dacia Sandero das meistgekaufte Privatauto in Europa.
„Sie wollen jammern, aber es folgt keine Aktion.“
Dieses Gefährt ist aber alles – aber eben kein vollwertiges Auto. Das ist ein reiner Stadt Zweitwagen.
David meint
Sollte es dir entgangen sein: der Sandero ist ein Verbrenner. Wir sprechen hier über Elektroautos und dort wird ja immer der billigste Wagen gefordert. Wenn er dann da ist, wird er nicht gekauft. Mehr sollte nicht gesagt sein.
eBikerin meint
Dann denk mal nach warum er nicht gekauft wird – weil er eben NICHT mit einem billigen Verbrenner konkurrieren kann. Dass sollte doch nun wirklich der letzte verstanden haben. Bring ein eAuto welches dem Sandero ebenbürtig ist. Und auch ein Laternenparker bequem beim einkaufen laden kann – zum Preis eines Sandero – dann wirst du sehen wie der sich verkauft. Nur weil das Ding hier elektrisch fährt – aber eben nur als Zweitwagen für den Hausbesitzer mit Wallbox taugt wird er sich eben NICHT verkaufen . Genau darum wurde der Spring ja anfangs so gut verkauft – nur dann war eben diese Klientel abgefrüstückt
David meint
Ja, gut, du flüchtest aus der Realität in Träume. Und das weißt du auch!
Paule meint
Er wird nicht verkauft?
eBikerin meint
Der einzige der träumt bist du. Die Leute wollen günstige VOLLWERTIGE eAutos und eben keine reinen Stadt Zweitwagen. Sollte doch der liebe Herr Taycan Fahrer verstehen. Wenn nicht, dann eben nicht.
Future meint
Woher wissen eigentlich immer alle, was die anderen alles wollen und was die nicht wollen? Ich finde das eigenartig, aber interessant, nicht nur beim Bruni. Vermutlich denken viele, dass alle anderen immer genauso denken wie man selbst. Dann bräuchte es ja auch nicht mehr diese umständliche anstrengende Meinungsfreiheit. Mir persönlich gefällt es jedenfalls gut, dass es immer mehr Angebote für elektrische Mobilität gibt.
eBikerin meint
„Woher wissen eigentlich immer alle, was die anderen alles wollen und was die nicht wollen?“
Verkaufszahlen? Warum liegt der Dacia Spring denn nicht auf Platz eins. Ist schliesslich das günstigste eAuto? So einfach ist das.
Future meint
Es geht doch nicht nur um Platz 1 bei den Verkäufen. Es geht erstmal um ein Angebot an kleinen günstigen Fahrzeugen mit Elektroantrieb. Und dieses Angebot wird offenbar größer. Auch »vollwertig« kann für jeden etwas ganz anderes bedeuten. In Japan sind die kleinen Kei Cars beispielsweise für sehr viele Menschen vollwertig. Wir werden beobachten, wie das in Deutschland weitergeht, sobald die Verbrenner immer unattraktiver werden und es mehr elektrische Alternativen zu günstigen Preisen braucht. Mir fallen beispielsweise schon jetzt in meiner Stadt die kleinen Leapmotor auf, die Pendler aus dem Umland nutzen.
Referendar meint
Kaum erscheint ein Artikel über Kleinstfahrzeuge, schon stehen in Futures Viertel jede Menge davon rum. Immer wieder erstaunlich.
Future meint
Vermutlich erwarten die Leute in Deutschland, dass es einen ID3 für 15.000 Euro gibt, so wie das VW in China gemacht hat. Dort wollten ihn trotzdem nur wenige zu dem Preis haben – in Deutschland hätte VW sie aber bestimmt gut verkauft bekommen.
An die Kleinstfahrzeuge wie den Bruni muss man sich in Europa allerdings erstmal gewöhnen, denn lange Zeit hatten die als Renterautos keinen guten Ruf. Aber die billige Kei Car Klasse kommt ja und das macht doch Hoffnung auf mehr Raum und mehr Effizienz in der europäischen Stadt.
eBikerin meint
In Deutschland ist ein id.3 für 15k aber nicht wirtschaftlich anbietbar.
Aber das ist wohl leider zu schwierig zu so manchen. Und der Bruni ist eben kein Ersatz für ein „richtiges“ Auto. Das ist nur ein Zweitwagen für Menschen mit eigener Lademöglichkeit,
M. meint
Fehlt noch der Nachweis, dass die chinesische Variante des ID.3 in Deutschland (bzw. in der EU) zulassungsfähig wäre.
Aber davon abgesehen bringt es nicht viel, alles Geld außer Landes zu schaffen und dann so zu tun, als könne man das auf Dauer so machen. Zahlt halt der Staat den Unterhalt, was?
Deswegen ist ja Produktion im eigenen Land so wichtig, und deswegen wollten die Chinesen das so.
eBikerin meint
Wird er nicht verstehen
Future meint
Ich muss das auch nicht verstehen, warum die IDs in China nur die Hälfte kosten. Das Problem ist allerdings, dass die hohen Preisunterschiede in den großen Medien immer wieder mal thematisiert werden und da bleibt dann was hängen bei den interessierten Konsumenten im Land und die fragen sich dann vielleicht, warum sie so viel mehr als anderswo bezahlen sollen. Andererseits ist der beliebte Sprit ja diesseits der Grenze auch teurer als auf der anderen Seite.
M. meint
Nein, da hast du recht: DU musst das nicht verstehen.
Das ändert nichts daran, dass es tatsächlich Gründe gibt.
Chrööö meint
Ist sie, Homologation ist problemlos möglich bei Einzelimporten (macht nur preislich nicht viel Sinn als Einzelstück). Aber wenn VW nen ganzen Autofrachter voll selber importieren würde sähe das natürlich ganz anders aus.
M. meint
Ja, die ersten 500 Stück sind einfach…
Für die kann man dann auch sicher selbst den Service und die Ersatzteile organisieren, ohne nach dem Hersteller zu rufen.
Die Fisker-Fahrer kennen das.
hu.ms meint
Da hole ich mir als zweitwagen lieber eine MG4 urban für 19K minus (bei mir 4K) förderung.
Paule meint
Was ist passiert, dass Du förderberechtigt geworden bist?
hu.ms meint
Immer schon: steuersparmodelle und abschreibung von investitionen.
Paule meint
Ich hab mich auf dein offenbar geringes Einkommen und die daraus resultierende Förderberechtigung bezogen.
Hätte gedacht, dass du schon alleine mit den Gewinnen aus den TeslaHebelPuts nicht mehr förderberechtigt bist.
hu.ms meint
Peinlich wenn du den unterschied zwischen einkommen und zu versteuernden einkommen nicht verstehst.
Die 47k (brutto saldo) tesla-hebel-put-gewinne verteilen sich auf 6 jahre.