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EnBW eröffnet 500. Schnellladestandort an Filialen der Rewe Group

21.05.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

EnBW-Schnellladestation-REWE

Bild: Rewe Group | Christoph Große

Die EnBW, eigenen Angaben zufolge Betreiberin des größten Elektroauto-Schnellladenetzes in Deutschland, hat an Märkten der Rewe Group ihren 500. Schnellladestandort in Betrieb genommen. Damit wurde die Hälfte des gemeinsam bis 2030 geplanten Netzes von 1000 Standorten erreicht. Seit der Inbetriebnahme des ersten Standorts im Herbst 2022 wurden an Rewe- und Penny-Märkten den Angaben nach mehr als fünf Millionen Ladevorgänge durchgeführt.

„Laden am Einzelhandel ist ein zentraler Pfeiler unserer Ausbaustrategie. So lassen sich Ladevorgänge gut in den Alltag integrieren, weil diese ohne zusätzlichen Zeitaufwand während des Einkaufs stattfinden. Es eröffnet vor allem Kund\*innen ohne Lademöglichkeit zu Hause oder bei der Arbeit die Möglichkeit, an gut angebundenen Standorten im urbanen wie im ländlichen Raum schnellzuladen“, sagt Martin Römheld, Leiter der Elektromobilitätssparte bei der EnBW.

Die 500 Schnellladestandorte an Märkten der Rewe Group umfassen über 2200 Ladepunkte, sie machen damit mehr als ein Viertel der EnBW-Schnellladepunkte in Deutschland aus. Mit Ladeleistungen bis zu 400 kW ermöglichen die Stromtankstellen je nach Aufnahmeleistungen der E-Autos einen Zugewinn von 400 Kilometern Reichweite in 15 Minuten. Wie alle Standorte betreibe man auch jene im Einzelhandel mit 100 Prozent Ökostrom, betont der Energiekonzern.

„Der Haupteinkaufstag Samstag ist statistisch der Tag mit den meisten Ladevorgängen. Das zeigt, dass das Konzept Laden am Einzelhandel funktioniert und der Aufbau von Ladeinfrastruktur an Supermärkten die richtige Strategie ist“, so EnBW-Manager Römheld. Telerik Schischmanow, Finanzvorstand der Rewe Group: „Gemeinsam mit unserem Partner EnBW bringen wir nachhaltige Mobilität direkt auf die Parkplätze unserer Rewe- und Penny-Märkte. Unsere Filialen in idealer Lage im städtischen und ländlichen Raum gewähren Kund\*innen einfachen Zugang zu wichtiger Ladeinfrastruktur. Zugleich unterstützen wir auf diesem Weg unsere Nachhaltigkeitsstrategie durch konsequente Emissionsreduktion.“

Mit „weit über 8000“ Schnellladepunkten betreibt die EnBW eigener Aussage zufolge das größte Schnellladenetz in Deutschland. Im Schnitt könnten Kunden alle 50 Kilometer an einem Schnellladepunkt des Konzerns aufladen. Man plane, auch vor dem erwarteten deutlichen Hochlauf der Elektrofahrzeuge in den kommenden Jahren stets 20 Prozent der benötigten Schnellladeinfrastruktur bereitzustellen. Dafür werde das „EnBW HyperNetz konsequent und bedarfsgerecht im Dreiklang aus Laden am Einzelhandel, Laden im urbanen Raum sowie Laden an der Langstrecke“ ausgebaut.

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Via: EnBW
Tags: Kooperation, Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: EnBW, REWE
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Markus Gust meint

    25.05.2026 um 19:57

    Alles ganz nett, aber was Rewe daraus macht ist schon eine Frechheit gegenüber dem Kunden. Man sollte wissen, dass man nur “ 30 Minuten“ stehen bleiben darf und wer länger dort bleibt, darf ziemlich blechen. Das kommt daher, dass man die Parkplatzüberwachung einer Privatfirma
    übergeben hat und die sind noch nicht mal selbst vor Ort, sondern lassen alles per Kamera und KI überwachen. Ich erlaubte mir nämlich die Frechheit, an einem Sonntag in Rosenheim, dort zu laden und mir war es nicht bewusst, dass diese ominöse halbe Stunde auch am Sonntag gilt. Und ganz ehrlich, die Hinweistafeln darüber, waren nicht in der Nähe der Ladesäulen zu finden. Der Erfolg dieses Ladevorgangs war ein Strafzettel über gut 40 Euro. Übrigens fand ich dann ein paar Tage später , auch bei Rewe das Hinweisschild. Strafe bei nicht hineinlegen der Parkscheibe unter dem Ladevorgang – führt zu 60 Euro Strafe. Ich find’s ziemliche Abzocke.

    Antworten
    • Peter meint

      26.05.2026 um 09:44

      Die Gegebenheiten bei DEINEM individuellen REWE-Markt sind nicht die gleichen wie bundesweit. REWE-Märkte sind m.W.n. individuell bzw. selbständig geführte Märkte.

      Antworten
  2. Tobias Häußler meint

    24.05.2026 um 20:47

    Mega , nur schade dass es so übst teurer ist die Schnellladerei.

    Antworten
  3. Jörg meint

    21.05.2026 um 20:23

    Ich geh gern zu Rewe einkaufen. Zum Laden gehts woanders hin, ich kann mir die Premium-Elektronen von EnBW nicht leisten.

    Antworten
    • eBikerin meint

      22.05.2026 um 10:22

      Da su ja zum Laden gehen musst, würde das bedeuten, dass du keine eigene Lademöglichkeit hast. In dem Falle muss ich mich schon fragen wer den günstiger als EnBW ist?

      Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        22.05.2026 um 11:31

        Lidl/Kaufland/Aldi 47 Cent
        Vattenfall 44/49 Cent
        Jet 49 Cent
        TEAG 49 Cent
        EWEgo 52 Cent

        Die sind mir spontan eingefallen. Jeweils ohne Grundgebühren.

        Antworten
        • eBikerin meint

          22.05.2026 um 14:13

          Mit Abo 11,99 – 39 cent, Dann bist du billiger wenn du:
          Lidl/Kaufland/Aldi mehr als 150 kWh,
          Vattelfall 240/ 120 kWh
          Jet 120 kWh
          Teag 120 kWh
          EWEgo 92,5 kWh.
          Da ich ja davon ausgehe, dass er Laternenparker ist, aufgrund seines Post ist er also mit EnBW immer billiger, selbst wenn er nicht die durchschnittliche Kilometerleistung erreichst. Wenn sich der EnBW Hausstrom-tarif für dich lohnt , dann lädst du in meinem Beispiel für 35 cent. Dann ist es noch deutlich günstiger,

  4. Thomas meint

    21.05.2026 um 18:12

    Laden beim Einkaufen wird selbst bei uns in der Provinz (20.000 EW) extrem gut angenommen. Der EnBW-Park am REWE hat eine sehr gute Auslastung. Es geht also auch bei Mietern bergauf, freut mich!

    Antworten

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