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BMW: Lieferengpässe beim iX1 durch fehlende Felgen

26.05.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 58 Kommentare

BMW-iX1

Bild: BMW

BMW sieht sich mit Lieferproblemen bei der rein elektrischen Version des kompakten SUV X1 konfrontiert. Aufgrund eines Engpasses bei 17- und 18-Zoll-Felgen stockt die Produktion des Modells ab Juni, berichtet die Automobilwoche. Die Kunden müssen demnach mit deutlich längeren Wartezeiten rechnen, wobei sich Auslieferungen ihres neuen E-Autos zum Teil um mehrere Monate verzögern.

Ein Schreiben des BMW-Produktionsleiters an die Händler bestätigt dem Branchenportal zufolge, dass für Mai noch ausreichend Räder vorhanden sind. Im folgenden Monat Juni würden die Kapazitäten aber nicht mehr genügen. BMW stehe im Austausch mit dem Lieferanten, es werde jedoch dauern, „bis sich dieser Knoten löst“.

Auf Anfrage der Automobilwoche gab BMW an, dass es aufgrund der Beliebtheit des iX1 in Deutschland zu Einschränkungen bei den 17- und 18-Zoll-Felgen komme. Das könne aktuell „zu geringfügig längeren Lieferzeiten“ führen. Offen bleibt, ob der bayerische Autobauer den Kunden bei der Überbrückung der Wartezeit entgegenkommt oder ob diese auf die Kulanz der Händler angewiesen sind.

„Der iX1 hat sich zu unserem Brot und Butter-Fahrzeug entwickelt“, zitiert der Bericht einen BMW-Händler. „Wir hatten im ersten Quartal im Auftragseingang einen E-Auto-Anteil von 70 Prozent.“ Entsprechend empfiehlt der Premiumhersteller auch den Händlern, Kunden zu 19-Zoll-Rädern zu beraten. Dies führt zu einer geringeren Reichweite und einem höheren Preis, da ein Wechsel auf die X-Line oder das M-Paket nötig ist. Der Mehrpreis beträgt rund 1900 Euro bei einem Listenstartpreis des iX1 von knapp 49.000 Euro.

Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamts zeigen laut der Automobilwoche für das vergangene Jahr über 47.000 X1-Neuzulassungen, wovon knapp 19.000 auf den elektrischen iX1 entfielen (Anteil 40 %). In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres sank der Elektro-Anteil auf 38 Prozent.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: BMW iX1, LieferzeitUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Ingo meint

    29.05.2026 um 08:56

    Na ja,
    hier kommen sicherlich
    mehrere Themen zum Tragen.
    1. Die Nachfrage des iX1 ist deutlich gestiegen, allerdings nur bei den preisbewussten Käufern, welche sich dank der Prämie einen vernünftigen BMW kaufen wollen, allerdings auf weitere teure Zusatzausstattung verzichten (im Gegensatz zu Dienstwagenleasing)
    2. Der Mengenkontrakt für die alten Felgen ist ggf. ausgeschöpft, die für das neue Modell ab 2027 haben sicher andere Felgen, welche nicht passen. Vielleicht kann der Haus und Hof Lieferant (welcher jeder aus dem Zubehör sein kann und nach Ertüchtigung und Freigabe BMW drauf schreiben darf) tatsächlich nicht so schnell nachliefern oder nur mit großen Aufpreis…
    3. Ohne die teure Zusatzausstattung verdient BMW deutlich weniger, nur damit gibt es eine gute Marge. Sie sind also gar nicht daran interessiert, die günstigste Variante zu verkaufen und erst recht nicht, zusätzliches Geld mit Umrüstungen zu verbrennen. Da ist die Variante, Kunden mit teuren Felgen für schnellere Lieferzeiten zu ködern, zielführender (für die Marge, nicht für die Kundenbindung)
    4. Es werden keine Bänder angehalten, die mit größeren Felgen bestellten iX1 werden nur eher produziert und die anderen nach hinten geschoben, ggf. soweit, bis sowieso kaum noch neue bestellt werden, da das neue Modell kurz bevor steht…

    Antworten
    • brainDotExe meint

      29.05.2026 um 13:34

      Größtenteils richtig, Business as usual.
      Nur wird das neue Modell Ende 2027 starten, man braucht also noch für mehr als ein Jahr Felgen.

      Antworten
  2. Jörg2 meint

    26.05.2026 um 21:06

    Da ist wohl das Bestellfax untergegangen….

    Ein großer berliner BMW-Händler hat ersatzweise XPeng lieferfähig.
    Mercedes weicht auf BYD aus.

    Antworten
    • M. meint

      27.05.2026 um 15:13

      Naja, ob die Räder an den BMW passen?
      Und was will man mit dem anderen Kram dann machen? Auf Steine stellen?
      Das ist doch keine Strategie.

      Antworten
  3. South meint

    26.05.2026 um 13:28

    Eine Produktionsverzögerung wegen fehlender Felgen? Da hab ich erst an nen Aprilscherz gedacht… muss wohl billiger geworden sein, ein Band stehen zu lassen…oder man freut sich, dass man nen Grund gefunden hat, eine Unterbrechung zu erklären…

    Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:59

      Wo soll man die fehlenden original Felgen denn deiner Meinung nach herzaubern?

      Antworten
      • South meint

        26.05.2026 um 15:43

        Hast recht. Feierabend, Bier aufmachen. Kann man nix machen … ;-)
        Alter Schwede, mal eine Frage an dich, was kostet es, wenn auch nur eine Minute ein Band stehen bleibt? Und dann als Denksanstoß, genau das kannste verpulvern für jede Lösung, welche dir einfällt und wenn du 1er BMW aufgebockt auf dem Parkplatz stapelst….
        Das ist übrigens kein Witz oder Ironie gewesen. Es ist durchaus üblich Autos weiter zu produzieren und dann später zu finalisieren, egal ob beim Händler oder ein Zwischenparken auf Freiflächen. Und jetzt mal im Ernst. Wie schwer ist es an einem Auto später mal andere Reifen anzuschrauben?
        Aber hey. Wenn die Münchener da mit so wenig Elan rangehen, dann würde ich mal sagen, ham sie es nicht eilig viele iX1 zu produzieren…. mir jetzt nicht wert nachzukucken, aber wenn es die alte Plattform ist, dann ist das durchaus sinnvoll…

        Antworten
        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 19:10

          Wie willst du das Auto denn ohne Räder vom Band runter und aus dem Werk raus bekommen?
          Wo steht geschrieben dass die Bänder still stehen? Dort können auch andere Modelle gebaut werden, außerdem kann man die Schichten kürzen.

      • F. K. Fast meint

        26.05.2026 um 17:05

        Wo wurden sie denn bisher hergezaubert?

        Antworten
        • brainDotExe meint

          29.05.2026 um 08:58

          Vom Lieferanten der jetzt augenscheinlich Liederprobleme hat.

      • Paule meint

        26.05.2026 um 17:45

        Was eine original BMW Felge ist definiert doch ausschließlich BMW, oder?

        Antworten
        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 19:12

          Von BMW angepasstes/eigenes Design mit BMW Logo drauf.

        • Fred Feuerstein meint

          29.05.2026 um 10:19

          Steht doch hinten drin, dass sie von Ronal, Borbet, OZ, BBS oder sonst wem kommen. Das einzige was da als BMW Felge ausmacht, ist der Nabendeckel. Ganz unabhängig davon ob es das tolle BMW Design ist.

        • brainDotExe meint

          29.05.2026 um 13:35

          Ist aber halt eben eine offizielle BMW Felgen mit BMW Logo.

        • Fred Feuerstein meint

          29.05.2026 um 17:57

          Wo ist da ein BMW Logo? Im Nabendeckel, aber nicht im Felgenbett…Da steht meist der Hersteller der Felge und das ist nicht BMW…Das war bei allen BMW so, die ich gefahren habe.

        • M. meint

          01.06.2026 um 12:10

          Es gibt beides.
          Auf die 08/15 Felgen prägt BMW seinen Namen allerdings wirklich nicht.

  4. Paule meint

    26.05.2026 um 12:47

    Das kann nur ein Scherz: Größere Felgen nur mit größerem Ausstattungspaket.

    Was ist so schwer daran, das große Problem (18-Zoll nicht lieferbar) unkompliziert durch Alternative 19 Zoll zu lösen?

    Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:24

      Business as usual.
      Höhere Ausstattung gibt’s oft nur in Paketen.
      Gefällt mir auch nicht immer, ist aber selbst bei deinem Lieblingshersteller genau so.

      Antworten
      • Mäx meint

        26.05.2026 um 14:31

        Hast du da mal nen Beispiel?
        Weil bis auf Farbe, Felgen, AHK und Driver Assist kann man doch nichts ausstatten und da kannst du wild kombinieren ohne Abhängigkeiten

        Antworten
        • brainDotExe meint

          26.05.2026 um 16:54

          Klar, wenn man zum Beispiel das bessere Audiosystem mit „15 Lautsprecher und 2 Subwoofer“ haben will oder die 20’’ Warp-Felgen oder die Sportsitze.
          Kannst du im Basismodell nicht haben.

        • Mäx meint

          27.05.2026 um 12:32

          Du fasst also die Pakete recht weit, vielleicht sollte man das dann so schreiben.

        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 21:55

          Wieso weit?
          Ich will das gute Soundsystem dann bin ich gezwungen das „Premium“ Paket zu nehmen, was sogar an eine höhere Motorisierung und Akku gebunden ist.

          Schönere Felgen? Dann muss ich sogar das Topmodell nehmen…

      • Paule meint

        26.05.2026 um 17:48

        All diese Entscheidungen hat doch ausschließlich BMW getroffen. Wenn Sie einen 19 Zoll Felge zu einer höheren Ausstattung machen, ist es doch Ihre Entscheidung. Sind sie nicht in der Lage, die zu revidieren, damit der Kunde sein Auto bekommt?
        Weil du Tesla ansprichst: wenn die eine Sorte Akkuzellen nicht verfügbar ist, werden eben andere reingesteckt. Da denken die überhaupt nicht drüber nach, und den Kunden ist es sowas von egal, hauptsache die haben das bestellte Auto.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 19:14

          Die Kunden das größere Paket wählen, bekommen sie ja ihr Auto. Das werden viele machen, die ihr Auto schneller haben wollen.

          Bei den Akkuzellen würde ich als Kunde auch nicht akzeptieren, die schlechteren zu bekommen, sondern die guten wie bestellt.

    • MK meint

      26.05.2026 um 14:13

      @Paule:
      Da sind wir dann wieder wohl beim typischen Problem der deutschen Autohersteller: Vielleicht will man gar keinen höheren Elektroanteil (z.B. weil man eine entsprechende Auslastung seiner Verbrennungsmotoren- und Getriebewerke geplant hat und Zulieferern für Abgasanlagen Abnahmegarantien gegeben hat) und ist eigentlich ganz dankbar, einen Grund zu haben, wo ein externer Zulieferer vermeintlich Schuld am Debakel ist?

      Antworten
    • Andreas meint

      26.05.2026 um 17:20

      Weil stellenweise ein anderes Fahrwerk verbaut ist, Überdeckung Stoßfänger am Radhaus anders sein kann (M und X-line haben andere Stoßfänger), weil große Räder Anpassungen brauchen. Nur weil sie die gleichen Radschrauben haben, ist es noch lange kein Plug&Play.

      Antworten
  5. Futureman meint

    26.05.2026 um 12:43

    Wahrscheinlich verringert sich die Lieferzeit im Quadrat zur Erhöhung der Sonderausstattungen und damit des Preises. Eine direkte Erhöhung des Listenpreises wäre halt zu offensichtlich.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:25

      Warum sollte man den Listenpreis erhöhen, wenn es sich um ein temporäres externes Liederproblem handelt?

      Antworten
      • MK meint

        26.05.2026 um 14:19

        @brainDotExe:
        Als Elroq-Kunde habe ich mich ja sehr ausführlich mit diesem Modell beschäftigt. Da gab es Elroq 50, 60 und 85. Schon der 60er hatte diverse Ausstattungsmerkmale in der Serie, die man im 50er nicht hatte bzw. zukaufen musste. Man bekam also nicht nur den größeren Akku. Wegen „hoher Nachfrage“ wurde die Bestellmöglichkeit für Elroq 50 & 60 dann ausgesetzt mit dem Verweis, diese kämen rund ein halbes Jahr später überarbeitet wieder. Diese Zeit ist mittlerweile um. Ergebnis: Es gibt einen überarbeiteten Erloq 60, der 50er ist ersatzlos gestrichen. Damit sind beim Elroq eben nicht nur die kleinste Akkuvariante, sondern in Bezug auf diese Meldung ironischerweise u.a. auch die 17- und 18-Zollfelgen ersatzlos gestrichen worden. Jetzt kommt selbst das „billigste“ Basismodell mindestens auf 19 Zoll.

        Antworten
      • Futureman meint

        26.05.2026 um 15:17

        Da es sich um ein Teil handelt, welches millionenfach in verschiedensten Alternativen am Markt gibt und im Einkaufpreis eher im unteren dreistelligen Bereich unterscheidet, muss es andere Gründe haben, als nur ein „Lieferproblem“.
        Es wäre doch ein leichtes, die entsprechenden Kunden anzuschreiben und gegen einen geringen Aufpreis (doppelte Einkaufspreise) die Mehrkosten weiterzugeben. So nimmt man aber mutwillig die günstigere Variante vom Markt. Wie schon geschrieben gab es das in Vergangenheit schon bei vielen anderen deutschen Herstellern. Vom Erfolg überrannt macht halt oft gierig.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 19:17

          Woher willst du wissen dass die Kunden nicht angeschrieben werden und die größeren Felgen als Alternative vorgeschlagen werden?

          Es gibt nicht millionenfach alternative original BMW Felgen für dieses Modell zur Auswahl.

  6. Steven B. meint

    26.05.2026 um 12:27

    Dann sollte es doch im Sinne von BMW sein, dem Kunden eine Gratifiaktion zu gewähren – auf Felgen zurückgreifen die einen Mehrwert bieten und den Kunden glücklich und zufrieden machen, dem gegenüber steht der Verkauf eines Fahrzeugs. Sollte also nicht all zu schwer sein das Problem zu lösen, WIN WIN Situation!

    Antworten
  7. M. meint

    26.05.2026 um 12:19

    Stellt die Dinger auf Stahlfelgen! Wenn es sein muss, auf 4x Notrad!

    Dann können sie zumindest bis zum Händler gebracht werden.
    Dort montiert man dann etwas anderes, das technisch passt. Auswahl hat der Händler sicher genug.

    Etwas mehr Pragmatismus bitte!
    Der Verweis auf die Optionsliste ist nicht hilfreich.

    Antworten
    • McGybrush meint

      27.05.2026 um 09:12

      Arbeite bei BMW. Wir haben genau 0 Radsätze auf Vorrat liegen.

      Welchen legt man sich auf Vorrat hin? Es gibt über alle BMW Modell mindestens 50 Felgensätze in Grösse, Optik und passen zu Fahrzeug XY.

      Die wird man zu Lebzeiten nicht los. Und wo sollen wir die Lagern? Und was sollen wir am Ende mit 60 Noträder? Die Reifen will nach 3 Jahre Lagerung auch niemand mehr.

      Und Zeit haben wir für so ein Blödsinn im Tagesgeschäft auch nicht wirklich.

      Antworten
      • M. meint

        27.05.2026 um 15:23

        Dem Kommentar entnehme ich Händler/Werkstatt, nicht Werk.

        Der Ball liegt ja beim Werk. Die müssen die Autos irgendwie auf Räder stellen, weil so ein Teil nicht die Produktion stilllegen kann. Das ist nicht akzeptabel.

        Ich kenne ein anderes Beispiel von einem anderen Hersteller. Da waren es Radschrauben für die Alus, die n.i.O. waren. Also hat man die Billigversion für Stahl genommen und verbaut, zig-tausend-fach. Und als der Lieferant das Problem im Griff hatte, hat der Leute geschickt, und die haben umgerüstet. Auf dem Parkplatz, tausende Autos. Hier bräuchte man etwas anderes, klar – aber man hat die Autos gebaut und nicht verloren. Die Kunden bekämen es früher, und ohne extra Kosten.

        Oder konkreter, VW ID.3 – die hatten am Anfang brutale Probleme mit der Software, nicht kundentauglich. Also gebaut und auf Halde gesammelt, Probleme „gelöst“ (so halb jedenfalls), dann SW-Update in der Halden-Werkstatt, und raus damit.

        Geht schon. Muss man halt wollen.

        Antworten
  8. F. K. Fast meint

    26.05.2026 um 12:10

    Und BMW schafft es nicht, von wo anders Felgen zu besorgen? Ernsthaft? Ich vermute nur Gewinnmaximierungsabsichten.

    Antworten
    • David meint

      26.05.2026 um 12:30

      Das kann ich mir nicht vorstellen! Automobilhersteller schauen auf dem Profit? Das sind doch Organe der Wohlfahrt.

      Antworten
      • Paule meint

        26.05.2026 um 13:19

        Könnte auf den Großteil der BEV-Hersteller zutreffen. Sponsoring der BEV-Sparte durch Verbrennerproduktion.Erst wenn es zur „Liebhaberei“ abdriftet kommt man auf die Idee, die Bänder mal anzuhalten.

        Antworten
      • South meint

        26.05.2026 um 13:22

        Hihihihi, mit solchen Witzen wäre ich als VWler vorsichtig, da ist man bei der Wohlfahrt näher als beim Profit…. sorry, bin wirklich nicht gegen VW, aber bei solchen Steilvorlagen… ey, komm. Da muss man verwandeln… ;-)

        Antworten
        • David meint

          26.05.2026 um 15:12

          Dir ist schon klar, dass VW, obwohl sie von der Politik viel übergeholfen bekommen haben, das will ich nicht bestreiten, zum Beispiel im letzten Quartal eine um 50 % höhere Marge als Tesla hatten. Nämlich 3,3 % zu 2,1 %. Das nur, um die Sache einzuordnen.

        • South meint

          27.05.2026 um 12:38

          Nur um die Sache einzuordnen, dass was VW abliefert ist wirklich näher an der Wohlfahrt als am Profit, trotz politischem Rückenwind als Zölle, Prämien etc.
          Und das kann man schon sachlich einordnen, nämlich im Branchendurchschnitt und da ist VW im Vergleich unterirdisch schlecht….

    • Stefan meint

      26.05.2026 um 13:23

      Es gibt einen Engpass beim von BMW gewählten Felgendesign,
      Manche Hersteller haben mehrere Felgendesigns zur Auswahl und liefern dann bei Engpässen andere Felgendesigns aus, als gewählt,

      Antworten
      • brainDotExe meint

        26.05.2026 um 16:58

        Ich denke die Händler werden auch auf die Kunden zugehen und fragen ob sie größere/teurere Felgen haben wollen, damit sie das Auto schneller bekommen.
        Nur gibt es halt Kunden die auf ihre Felgen bestehen, du kannst ja als Hersteller nicht hingehen und einseitig andere als die bestellten Felgen ausliefern.

        Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:27

      Wo soll BMW denn spontan sonst original BMW Felgen her bekommen?
      Man liefert das Auto doch nicht mit Drittanbieter Felgen aus.

      Antworten
      • F. K. Fast meint

        26.05.2026 um 13:58

        Bevor ich als Kunde 2k extra zahle um dann die fetten 19″ drauf zu bekommen, die auch den Verbrauch in die Hoehe treiben, wuerde ich nach Ruecksprache mit dem Kunden gute Nicht-BMW-17″-Felgen seiner Wahl aufziehen, die innerhalb eines vorgegebenen Preiskorridors zu haben sind. Aber vielleicht bin ich als Kunde da weniger anspruchsvoll.

        Antworten
        • M. meint

          26.05.2026 um 16:29

          Richtig.
          Die müssen im ersten Moment nur die Achslast können, darauf muss man achten. Aber dann wäre das zumindest eine akzeptable Lösung, die dem Kunden hilft, an das Auto zu kommen.

          Eigentlich erwarte ich nicht weniger von einem Händler, als sich den Ar*** aufzureißen, damit berechtigte Kundenanforderungen erfüllt werden.
          „Wir haben keine 17 Zöller, leg du mal 2k drauf für 19-Zöller“ ist keine Lösung aus Kundensicht.

        • brainDotExe meint

          26.05.2026 um 17:00

          Das kann man doch als Hersteller nicht machen, man schafft seine Markenidentität mit original Felgen.
          Händler können natürlich Drittanbieter Felgen mit verkaufen, aber das ändert ja nichts an den Felgen die ab Werk montiert werden.

        • Andreas meint

          26.05.2026 um 17:22

          Die meisten Fahrzeuge werden geleast sein und der Leasinggeber wird einfach nein sagen.

        • McGybrush meint

          27.05.2026 um 09:20

          Autos werden nicht auf Ziegelsteine angeliefert.

          Individuelle Lösungen werden erst beim Händler umgesetzt. Die Zubehör Felgen werden bestimmt nicht zum Fliessband geliefert wo einer drauf wartet die aus zu packen und der Maschine zuzuführen.

      • M. meint

        26.05.2026 um 14:02

        Nicht ausliefern, aber damit bauen und das Auto bis zum Händler bringen, wo man mit dem Kunden nach einer passenden Alternative schauen kann – das kann man wohl erwarten.
        Ist ja kein Teil, das man später nicht mehr nachrüsten kann!

        Antworten
        • brainDotExe meint

          26.05.2026 um 17:01

          Wie soll man das Auto ohne Felgen und Räder zum Händler ausliefern?

        • M. meint

          27.05.2026 um 15:24

          Wenn du meine Kommentare gelesen hättest, wüsstet du, was ich dazu geschrieben habe. Aber das hast du offensichtlich nicht.

    • ID.alist meint

      26.05.2026 um 13:41

      Die haben ja bei ATU abgefragt, ob die schnell 2000-3000 Felgen am Tag liefern können, aber ATU konnte nicht liefern.

      Ernsthaft?

      Antworten
    • M. meint

      26.05.2026 um 14:00

      Ne, die werden eine Fertigungsplanung haben ;-)
      Und dazu passend haben die Abrufe bei Lieferanten. Weil auch Lieferanten eine Fertigungsplanung haben ;-)

      Und jetzt verkaufen sie davon mehr als gedacht, und brauchen mehr Teil als geplant.
      Vom Erfolg überrascht.

      Für die Serie andere Felgen genehmen geht nicht, weil das Auto mit jeder Felge nach WLTP homologiert werden muss, und das geht nicht von jetzt auf gleich.
      Aber was anderes nehmen, um das Auto erstmal auf die Räder zu stellen, damit die Produktion aufrecht erhalten und die Autos zumindest bis zum Händler zu bringen, bis die Felgen geliefert werden können, oder der Händler mit dem Kunden einen Ausweg suchen kann – das würde ich jetzt schon erwarten.

      Antworten
      • F. K. Fast meint

        26.05.2026 um 17:14

        Also kann man daraus schlussfolgern, dass viele Kunden nicht dem Marketing gefolgt und zu den teureren grossen Felgen gegriffen haben, sondern deutlich mehr als erwartet guenstige Modelle gekauft wurden. Wer haette das gedacht.

        Ich nahm an, dass sich da irgend ein anderes Rad gleicher Groesse aus dem Zubehoer finden liesse, dass dem Kunden vielleicht sogar besser gefaellt (was er ja ohnehin spaeter aendern kann). Dass dies bei der Uebergabe/Erstzulassung allerdings homologisierungsrelevant ist, hatte ich nicht bedacht.

        Antworten
        • M. meint

          27.05.2026 um 15:30

          Nicht sicher, dass man das daraus folgern kann.
          Die Absatzzahlen der ganzen Baureihe sind ja höher als gedacht, nicht nur die der Versionen mit billigen Felgen. Nur bei den größeren Modellen ist daraus noch kein Problem entstanden.
          Aber wenn die Zahlen nicht insgesamt durch die Decke gehen, wird sich von der Verbrennerseite etwas finden, das temporär auf die Kiste geschraubt werden kann – nicht für die Auslieferung, sondern für den Transport.
          Sobald passende Räder (Serie oder BMW Aftermarket) mit dem Kunden ausgesucht wurde, kann die Transportfelge wieder runter und zurück.

          Logistisch ist das ein Alptraum, aber machbar ist es. Und im Sinne von Kundenservice sollte man hier den Ar+++ hochbekommen, anstatt einfach zu versuchen, das Problem mit dem Geld des Kunden zu lösen.
          Oder man bietet die Optionspakete zu einem deutlich besseren Preis an. Das ist einfach und zeigt zumindest Problembewusstsein.

        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 22:03

          Zumindest die 18 Zoll Felgen ist beim Verbrenner aber die gleiche.
          Bei der 17 Zoll Felge könnte man also theoretisch die vom Verbrenner nehmen und damit ausliefern und nachträglich mit Werkstatttermin tauschen.

          Wie du aber schon erkannt hast, ist das logistisch und auch kostentechnisch ein Alptraum.
          Warum sollte man das tun? Dann doch lieber die Produktion verzögern oder den Kunden dazu bewegen andere Felgen zu nehmen, hier kann man ihn ja mit einem Rabatt entgegen kommen (war bei mir bezüglich anderer Ausstattung so).

        • M. meint

          28.05.2026 um 14:29

          „Warum sollte man das tun? Dann doch lieber die Produktion verzögern oder den Kunden dazu bewegen andere Felgen zu nehmen, hier kann man ihn ja mit einem Rabatt entgegen kommen“

          Warum?
          Kundenbindung? Schon mal gehört? BMW hat sich schon mal (beim i4) in die Nesseln gesetzt. Hätte ich damals einen bestellt und DANN diese Art der Behandlung erfahren, ich wäre weg gewesen. Will das nicht weiter ausführen, aber das war mehr als grenzwertig. Da wollte ich von ein paar % Rabatt nichts wissen. BMW kann nicht wie vereinbart liefern? BMW löst das Problem! Wie – deren Sache! Aber ohne meine Zeit, und ohne meinen Geldbeutel!
          (wenn ich einen iX1 wollte, was aber abwegig ist)

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