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Tesla bietet White-Label-Supercharger für Unternehmen an

03.06.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Tesla-Supercharger-V4

Bild: Tesla

Tesla bietet „Supercharger for Business“ als White-Label-Angebot an. Kunden können eigene Supercharger erwerben, mit ihrem Logo versehen und den gewünschten Abgabepreis festlegen. Tesla übernimmt Backend und Wartung. So könne jeder sein eigenes Lade-Business starten, wirbt das Unternehmen.

Das Angebot sei für Partner entwickelt. Kunden sollen von Teslas Technologie, Reputation und Expertise aus mehr als einem Jahrzehnt Herstellung und Betrieb von Superchargern profitieren. Mit jedem Ladevorgang soll sich die Wirtschaftlichkeit der Anlage steigern. Ein neues Kalkulations-Tool soll Kosten und Amortisierung transparent machen. Kunden können damit Informationen über Kosten und Amortisationszeit für Supercharger for Business berechnen.

„Die Supercharger werden standardmäßig mit der gleichen Hardware, Software, Preissteuerung und demselben Service wie Tesla Supercharger geliefert. Funktionen wie eine Ausfallwarnung, Echtzeit-Verfügbarkeit und vieles mehr sind ebenfalls inbegriffen“, erklärt das Unternehmen.

Der Routenplaner kann Tesla-Fahrer automatisch zu den jeweiligen Ladestationen leiten. Das Servicepaket umfasst Betriebsüberwachung, vorbeugende und reaktive Wartung sowie Kundensupport. Tesla garantiert eine Betriebsbereitschaft von „97 %“. Über das Tesla-Portal lassen sich Auslastung, Preise und Umsätze verwalten.

Tesla übernimmt alle erforderlichen Wartungsarbeiten. Die V4-Supercharger-Schaltschränke unterstützen Fahrzeugarchitekturen mit 400 bis 1000 Volt. Jede Säule kann bis zu 500 kW liefern. Das Schaltschranksystem benötigt in der Regel weniger als 1 MW für acht Säulen, um Fahrzeuge in laut Tesla 99 Prozent der Zeit mit maximaler Leistung zu speisen.

In Europa stehen aktuellen Angaben nach mehr als 20.000 Supercharger an über 1700 Standorten in 35 Ländern bereit. In Deutschland sind es 3900 an über 320 Standorten.

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Via: Tesla
Tags: Ladestationen, Schnellladen, Tesla SuperchargerUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gratisstromfueralle meint

    05.06.2026 um 23:24

    Wo finde ich denn einen Link zu meinem eigenen privatem SC? Kann ich auch nur eine Säule erwerben, oder sind das dann immer direkt 4 oder 8?
    Kann man damit überhaupt Geld verdienen? Wahrscheinlich eher nicht, wird bestimmt der StromEinkaufspreis von Tesla vorgegeben, (amotisierungskostenberechnungen glaubt ja wohl hoffentlich niemand.)

    Antworten
  2. Future meint

    04.06.2026 um 11:47

    Das ist eine sehr gute Nachricht. Unternehmen ohne Ladesäulen auf den Parkplätzen können jetzt endlich aktiv werden und ihren Kunden eine verlässliche, einfache und günstige Ladelösung mit unkompliziertem Zugang ermöglichen. Ladesäulen sind doch, was früher mal WLAN war – sowas gehört einfach dazu und als Kunde erwartet man heute überall die Verfügbarkeit.

    Antworten
    • Referendar meint

      05.06.2026 um 12:28

      Die übliche Tesla Blase. Siemens bietet sowas seit 2021 an und es wurde auch hier darüber berichtet. Jetzt, 5 Jahre später gibt es das endlich auch von Tesla und da ist es plötzlich was ganz neues, tolles, noch nie dagewesenes, der gamechanger.

      Antworten
      • Paule meint

        05.06.2026 um 13:54

        Siemens hat kein vergleichbares System in der Soft-und Hardware Leistungsfähigkeit SuC V4.

        Auch preislich nicht vergleichbar. 20x Sicarge ( Ü 100.000 EUR / Stück) kosten 4x so viel wie Standort mit 20 SuC V4 ($60.000 / Stück).

        Antworten
  3. Torsten meint

    03.06.2026 um 16:01

    wird seine Gründe haben, warum die Sicharge nicht am Markt ankommen… *hust*

    Antworten
    • Referendar meint

      05.06.2026 um 09:28

      Da sagt die KI was anderes: „Die Markteinführung der SICHARGE-Systeme von Siemens, insbesondere der neuen Produktlinie SICHARGE FLEX, verläuft äußerst erfolgreich. Bereits vor der offiziellen Einführung sicherten sich Branchengrößen wie OMV Großbestellungen, um strategisch wichtige Korridore in Europa (u.a. Österreich) mit Hochleistungsladepunkten für Pkw und eLkw auszustatten“

      Antworten
  4. David meint

    03.06.2026 um 15:20

    „Die V4-Supercharger-Schaltschränke unterstützen Fahrzeugarchitekturen mit 400 bis 1000 Volt. Jede Säule kann bis zu 500 kW liefern.“

    Das mag die Absicht sein, wenn sie am Dritte verkaufen. Als Beschreibung der vorhandenen Architektur ist das irreführend. Denn in Deutschland sind die V4 Slowcharger exakt nicht für 1000 V geeignet und leisten nur 250 kW maximal.

    Und kommt jetzt bloß nicht mit dem einen Charger, der schon umgerüstet wurde. In der Fläche ist da nichts passiert. Logisch. Denn um die umzurüsten, muss man die alte Technik rausrupfen und komplett neue kaufen. Eine der vielen Fehlentscheidungen vom Bachelor.

    Und, nichts mit umschalten wie es die Tesla-Gemeinde noch vor Jahren frech behauptet hat…

    Antworten
    • Be meint

      03.06.2026 um 21:42

      Sag mal was können den aktuell die neuen HPC Lader die von VW überall in Deutschland aufgebaut wurden sind…du weisst schon die ganzen VW Ladeparks mit VW Logo an den Säulen, bei dem man ad-hoc für 0,39€/kWh laden kann, soll sogar über Plug&Charge funktionieren indem man seine Bankdaten im Auto hinterlegt.

      Antworten
    • Paule meint

      03.06.2026 um 22:14

      Welche Bedeutung hat es für Tesla-Fahrer, ob die Säulen 800 V können?

      Ganz einfach: die 400V-Säulen werden dann nicht von fremden 800V-Autos blockert!

      Schade, dass dieses Ausschlußkriterium bald nicht mehr funktioniert und die gesamte VW-ID-Flotte ihre 800V-Fahrzeige an den SuC hängt.

      Antworten
      • MichaelEV meint

        04.06.2026 um 12:28

        „die gesamte VW-ID-Flotte ihre 800V-Fahrzeige “
        An der Stelle wird die Story am absurdesten, weil gerade VW voraussichtlich am längsten an 400V kleben wird. Über Jahre kommen alleine von VW hohe 6-stellige Stückzahlen p.a. dazu (zumindest wenn es halbwegs gut für VW läuft).
        Es stellt sich also nicht mal ansatzweise die Frage, ob es für die SuCs genug passende Nachfrager gibt, davon wird es sehr viel mehr geben als benötigt.

        Und Kunden interessiert ja sowieso nur das Ergebnis: Wenn zwei Kunden nebeneinander an einem HYC 400 mit tollen 1000V laden, bekommt jeder 200kW. Analog bei den v3 Cabinets gehen 250kW (+x). Mit den v4 Cabinets 500kW.

        Antworten
    • Futureman meint

      04.06.2026 um 12:08

      Kaum zu glauben, dass das Unternehmen, welches als erstes ein Flächendeckendes Ladesystem (weltweit) aufbaut, auch Standorte hat, die inzwischen veraltet sind. Kann bei jemanden, der gar keine Ladesäulen hat natürlich nicht passieren.
      Hier geht es allerdings um neue Systeme, die durch das White-Label-Konzept jetzt noch schneller ausgebaut werden können.

      Antworten
  5. MK meint

    03.06.2026 um 11:45

    Sehr gute Maßnahme. Alpitronic hat sich im Bereich der Schnelllader immer mehr zum Monopolisten entwickelt und Monopole sind eigentlich nie gut für eine Technologie, die noch so viel Entwicklungspotential bietet. Wobei ich ja auch immer noch hoffe, dass z.B. Siemens mal richtig in den Markt einsteigt: Die bieten zwar was an, aber vermarktet wird das scheinbar nicht.

    Antworten
    • Tesla-Fan meint

      03.06.2026 um 16:20

      Hier sieht man wieder mal das Tesla eben viel mehr ist als ein Automobilhersteller.
      (Was auch die Börsen-Bewertung als Tech-Konzern widerspiegelt.)

      Die Säulen von Siemens/ABB möchte ich hier lieber nicht auf der Strasse sehen.
      Die wurden von Volkswagen im Rahmen der Bestrafung im Abgasbetrug in Amerika für Electrify America aufgestellt und haben einen ganz schlechten Ruf.
      ABB steht dort für „always be broken“ – Ob das an den Säulen selbst liegt oder an schlampiger Verwaltung/Wartung weiss ich nicht.

      Antworten
      • MK meint

        03.06.2026 um 22:06

        @Tesla-Fan:
        Spannend, dass Sie in einem Kommentar schaffen unterzubringen, dass Sie die ABB und Siemens Säulen hier „nicht sehen wollen“ und gleichzeitig, dass Sie gar nicht wissen, ob die Hersteller überhaupt Einfluss auf die behauptete schlechte Performance haben.

        Was das andere Thema angeht: Das gilt auch für nahezu alle anderen Konzerne. Bei VW kann ich auch ein Girokonto eröffnen (VW Bank), einen Stromvertrag abschließen (Elli), einen Onlinekartendienst nutzen (here), an öffentlichen Ladesäulen laden (Ionity, wie Sie sagen, ist man aber vor Allem in den USA Marktführer in dem Bereich), einen Shuttledienst nutzen (Moia), eine Wallbox kaufen (Elli) oder eine Fabrik planen oder spezielle Produktionsmaschinen entwickeln lassen (Bertrandt)…aber vor Allem kann ich natürlich PKW, Luxuussportwagen, Motorräder, LKW, Busse, Schiffsmotoren usw. bekommen. Und so könnte man das sicher auch für Stellantis, Renault und Co aufführen…und bei VW habe ich Themen wie die Metzgerei zur Herstellung von Würstchen jetzt mal außen vor gelassen ;)

        Antworten
        • Tesla-Fan meint

          04.06.2026 um 12:06

          Es ist dem Lade-Kunden egal ob es an der eigentlichen Hardware der Ladesäule, einer miesen Software oder schlampiger Wartung liegt – das Ergebnis ist in allen Fällen das Gleiche. Er bekommt keinen Strom.

          Ich empfehle jedem die Nutzung der Tesla-Supercharger (nachweisliche Verfügbarkeit 99,5%)

        • MichaelEV meint

          04.06.2026 um 12:54

          Es ging um die prägenden Technologien der nächsten Jahrzehnte, du kommst mit altem oder irrelevanten Zeug bis hin zur Currywurst.
          Ein Fazit der KI zu deiner VW-Bank: „wenn der Verbrenner‑Markt kollabiert, trifft das die VW Bank härter als fast jede andere Autobank in Europa“
          Was in den letzten Jahren Gewinne gemacht hat, wird zu einem gravierenden systemischen Risiko.

        • MK meint

          04.06.2026 um 16:44

          @Tesla-Fan:
          Da haben Sie recht. Aber deswegen würde ich mich auch nicht von einer Siemens-Ladesäule bei EWE abschrecken lassen, wenn ich bei EnBW mal schlechte Erfahrung gemacht hätte.
          PS: Meine persönliche Ladeerfahrung bei EWE sind bisher 100% Verfügbarkeit, wenn ich Laden wollte (generell lade ich nur öffentlich, fahre viel (45.000 km pro Jahr) und hatte noch nie technische Probleme, Strom zu bekommen…das einzige Problem, das ich bisher ein einziges Mal hatte, war, dass ein Verbrennerfahrer mit seinem Auto den einzigen noch freien Platz mit seinem Auto blockiert hat…daran kann aber auch die beste Ladetechnik von tesla nichts ändern), dafür ein transparentes Preismodell mit immer gleichen Preisen ohne Grund- oder Blockiergebühr. Warum sollte ich also nach einem anderen Anbieter suchen? Abgesehen davon gibt es bei uns in Marburg ganz banal keine Tesla Supercharger. Selbst wenn ich dort laden wollen würde, wäre es mir also einfach nicht möglich.

        • MK meint

          04.06.2026 um 20:30

          @MichaelEV:
          Welche KI befragen Sie denn da,die Ihnen auschließlich Tesla-freundliche Antworten gibt? Und vor Allem: Welche ganz exakte Formulierung haben Sie eingegeben?
          Zum einen muss die Prämisse bei der Berechnung ja sein, dass VW Marktanteile unter den BEV verliert: In Europa (und da macht die VW-Bank nun mal den mit Abstand größten Teil ihres Geschäfts) hat VW unter den BEV einen höheren Marktanteil als unter den Verbrennern. Eine komplette Umstellung auf BEV dürfte das Geschäft also eher wachsen als schrumpfen lassen….immer unter der Prämisse, dass die Marktanteile konstant bleiben, wobei die Marktanteile des VW-Konzerns im BEV-Bereich in Europa in den letzten 3 Jahren tatsächlich sogar gestiegen sind.
          Das nächste ist, dass man noch vor wenigen Jahren eine reine Autofinanzierungs-Bank war, mittlerweile aber immer mehr Geld über Hasukredite, Tagesgeld und Co verdient und der Zusammenhang mit dem Autogeschäft rapide fällt.

          Das andere ist, dass Sie sich wieder die Aspekte rausgepickt haben, die Ihnen in den Kram passen und den Rest weggelassen haben. So hat Elli in Deutschland eben schon Kunden, die bidirektionale Ladetarife nutzen. Und so hat Moia schon autonome ID.Buzz auf deutschen Straßen (konkret in Hamburg und Berlin) im Einsatz. Und so ist man mit eigenen stationären Großspeichern (u.a. in Salzgitter und Hannover) schon im Stromhandels- und Speichermarkt aktiv.
          Aber kann natürlich sein, dass Sie keinen Markt in der Zukunft für autonome Taxis und Stromhandel sehen…ich sehe den Markt aber durchaus ;) Zumal man in Hamburg u.a. auch Veträge mit der HVV hat und da (wenn auch aktuell noch mit Fahrzeugen mit Fahrer) z.B. nachts weite Teile des ÖPNV stellt, was sichere Einnahmen u.a. aus dem Deutschlandticket für viele Jahre garantiert.

        • MichaelEV meint

          05.06.2026 um 16:20

          Copilot und Gemini (hat meistens die durchdachteren Ergebnisse), zwei zur Absicherung.
          Die Frage könnte z.B. wie folgt lauten „Wann ist der Kipppunkt für die Elektromobilität erreicht und welche Auswirkungen hat dieser Kipppunkt auf den Verbrenner-Markt und Autobanken wie die VW Bank?“

          Ein Stromtarif anzubieten oder einen stationären Speicher zu betreiben sehe ich nicht als Bringer (stationäre Speicher groß zu skalieren schon viel eher).
          Bei Strom wäre der Bringer eine KI, die generisch eigenständig ein nodales Preissystem abbildet und skaliert (also einen funktionierenden Strommarkt, der in allen Facetten ausdifferenziert ist).
          MOIA liegt mit einer minimalen Erprobungsstufe sehr weit zurück. Erfolgsaussichten überschaubar, aber ich Drücke als Hamburger MOIA die Daumen. Und ich hoffe, dass Hamburg (nach dem Volksentscheid) entschieden am Deutschlandticket dreht. Mit dem Preis driftet das Ticket Richtung Belanglosigkeit ab, hoffentlich kriegt Hamburg da eine sehr viele bessere Lösung für Hamburg hin (für Kinder ist es ja z.B. schon kostenlos, für Rentner günstiger).
          Es war ein guter Schritt, dem viele weitere hätten folgen müssen (Tarifverbünde- und strukturen abbauen, Nutzer massiv ausweiten, letztendlich die Notwendigkeit für Ticketautomaten und Kontrollen minimieren, weil Mehrheit mit Deutschlandticket ausgestattet). Es läuft aber auch hier in die komplett falsche Richtung.

        • MK meint

          05.06.2026 um 17:02

          @MichaelEV:
          Die Frage war nicht, wie eine Frage lauten könnte, sondern welche Sie tatsächlich eingegeben haben…immerhin haben Ihre KI-Zusammenfassungen mir hier schon Zitate unterstellt, die sich in meinen angeblich zusammengefassten Kommentaren gar nicht finden lassen.

          Und warum genau ignorieren Sie Kira und reden nur von Moia? Und warum halten Sie die Erfolgsaussichten für gering? Immerhin ist VW mit dem ID.Buzz AD in Los Angeles z.B. auf dem gleichen Zulassungsstand wie Tesla in Texas.

    • M3P_2024 meint

      03.06.2026 um 22:41

      Kempower?

      Antworten

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