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Neuer BMW iX3 fährt bei Sommer-Reichweitentest in Norwegen am weitesten

08.06.2026 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 53 Kommentare

BMW-iX3

Bild: BMW (Symbolbild)

Beim laut den Verantwortlichen weltgrößten Elektroauto-Reichweitentest „El Prix“ des norwegischen Automobilverbands NAF und des Fachmediums Motor Anfang Juni galt nicht das Fahrzeug mit der größten absoluten Reichweite als Testsieger. Entscheidend war, wie gut die tatsächlich erzielte Reichweite im Verhältnis zur offiziell angegebenen WLTP-Reichweite ausfiel.

Als klarer Testsieger ging der Elektro-Van Xpeng X9 hervor. Das neue Modell aus China erzielte mit 646 Kilometern gegenüber einer offiziell ermittelten und beworbenen WLTP-Reichweite von 580 Kilometern eine positive Abweichung um 11,4 Prozent.

Die Testfahrt fand dem Angaben zufolge bei trockenen Straßen sowie Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad statt. Die Testroute bestand aus einer ausgeglichenen Mischung aus Stadt, Landstraße und Autobahn. Auf letzteren sind Norwegen im Ausnahmefall bis zu 110 km/h erlaubt.

Am anderen Ende der Skala lag das in China gebaute große SUV-Coupé MG IM6. Das Modell erzielte 446 Kilometer bei einer angegebenen WLTP-Reichweite von 505 Kilometern und verzeichnete damit eine negative Abweichung von 11,7 Prozent. Nils Sødal vom NAF zeigte sich überrascht über dieses Ergebnis, insbesondere weil der ebenfalls getestete MG S6 3,4 Prozent mehr Reichweite als im Prospekt genannt schaffte.

Meist nur geringe Reichweiten-Abweichungen

Der Xpeng X9 und MG IM6 hoben sich damit deutlich von den übrigen Fahrzeugen ab. Die große Mehrheit der insgesamt 24 getesteten Modelle wies nur geringe Abweichungen gegenüber den offiziellen Reichweitenangaben auf. Laut Sødal ermöglichen E-Autos an Sommertagen im Großen und Ganzen Reichweiten, die den offiziellen Werten entsprechen.

elprix-2026-sommer-reichweitentest
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: NAF

Die größte tatsächlich gefahrene Distanz erzielte die neue Elektro-Generation des Mittelklasse-SUVs BMW X3. Der iX3 legte 781 Kilometer zurück und übertraf damit die für die konkret getestete Variante angegebene WLTP-Reichweite von 770 Kilometern. Damit war es das Elektroauto mit der höchsten absoluten Reichweite im Testfeld. Es habe zeitweise danach ausgesehen, als könne der E-BMW noch deutlich weiter fahren, so Sødald. Im Verlauf des Tages habe sich dieser Vorsprung jedoch verringert. Unabhängig davon bezeichnete er das Ergebnis als gut.

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Via: NAF
Tags: BMW iX3, Norwegen, Test, XPeng X9Unternehmen: BMW, Xpeng
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    08.06.2026 um 21:58

    Ich halte diesen „Test“ für methodisch extrem unsauber.
    Da wäre zum einen das Streckenprofil: https://www.naf.no/elbil/elprix
    Die Route ist generell ansteigend, von 50m ü. NN zwischendurch auf 967m, um dann bei 770m zu enden – das alleine ist schon fragwürdig genug. Dann war die Temperatur gegen Ende niedriger als am Anfang, bei 10°C wird man sicher auch die Heizung benutzt haben. Das betrifft aber Fahrzeuge mit langer Fahrzeit mehr als Fahrzeuge, die früher ausgeschieden sind., weil sie eben mehr/länger heizen müssen, ihre Durchschnittstemperatur war ja geringer! Wenn man dann sieht, dass die meisten Fahrzeuge trotz dieser Umständen +/-5% Abweichung von WLTP haben, wird die Durchschnittsgeschwindigkeit spürbar unter der des WLTP gelegen haben. Wie groß der Autobahnanteil war, und wie schnell man tatsächlich gefahren ist, dazu habe ich keine Angaben gefunden (wer hat – gerne nachreichen).

    Dann ist es nicht egal, wo einem Auto der Strom ausgeht. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Elektroauto BERGAB liegen bleibt, während es rekuperierend Strom in die Batterie lädt und den SoC ERHÖHT? Aber die Kuppe, bergauf… die muss man erreichen. Wer wie der Dongfeng Vigo bei km 348 liegenbliebt, hat Pech: bei km 350 wäre er über die Kuppe gewesen – und hätte sich bergab den Strom rekuperieren können, um vielleicht bis Hjinkinn (km 370) zu kommen. Kein kleiner Unterschied, wenn es um %-Werte auf Basis des WLTP geht. Das hätte ihn auf Platz 2 gebracht.
    Richtig kurios wird es aber erst am Ende: Bei ausreichender Restenergie wird die Strecke zwischen Hjerkinn und Enden beliebig oft wiederholt! Das heißt: die Autos fahren mal bergauf, und davon das 28 km lange Teilstück zw. Folldal und Hjerkinn wieder bergab! Und dann zurück. Und das schert man am Schluss über einen Kamm? Egal, wo ein Auto hängengeblieben ist? Weil, wir erinnern uns: das Auto muss noch 40 km/h schaffen… ist es da egal, ob es hoch oder runter geht? Ist es für den Verbrauch egal, ob es mehr Steigung oder mehr Gefälle gefahren ist?
    Uff….
    Die NAF kritisiert den WLTP und wünscht sich einen Industriestandard – das hier ist er nicht. Dann besser den WLTP um einen Wintertest ergänzen…
    Aber man könnte den Test doch mal rückwärts fahren, also in Enden auf 770m starten, und dann runter ans Meer. Die Reichweiten wären noch viel besser, aber genauso „praxisnah“.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      09.06.2026 um 12:49

      Ja, wie im wirklichen Leben: Es gibt „Wetter“ und es gibt „Streckenprofil“.
      Ich vermute, genau diesen Abgleich zwischen WLTP und wirklichen Leben, will dieser Test leisten.

      Antworten
  2. MrBlueEyes meint

    08.06.2026 um 12:27

    Na da hat der iX3 der versammelten Konkurrenz mal wieder gezeigt, wo der Bartel den Most holt 😁

    War nicht anders zu erwarten… bestes BEV aktuell… und das sogar als SUV…

    Sobald der neue i3 Neue Klasse kommt, können die anderen mal so richtig einpacken…

    Und diesen Feature-Vorteil hat BMW jetzt erst einmal die nächsten Jahre… Chapeau…

    Antworten
    • South meint

      08.06.2026 um 13:55

      Naja, das ist ja das große Fragezeichen. In der Tabelle wird ja nach WLTP vs. tatsächlich Reichweite sortiert, also wer weiter kommt als WLTP „versprochen“ und da liegt ganz klar der Xpeng X9 vorne. Also nicht dass ich dem Testresultat da war abgewinnen könnte, aber das ist mal das nüchterne Ergebnis.
      Die Überschrift ist auch so lala. Der Schluss, dass der iX3 die höchste Reichweite hat ist erstmal an sich auch korrekt, aber eben auch Banane, denn er hat ja auch immerhin den größten Accu. Fraglich zudem, wie groß der Reichweitenvorteil kosten- und fahrtechnisch erkauft werden musste, wenn ein Konkurrenzmodell dafür vielleicht 50km weniger weit kommt, aber ansonsten deutlich besser sein könnte. Zudem wird der iX3 aufgrund der nachteiligen SUV Form bei höheren Geschwindigkeiten vermutlich schlechter abschneiden. Ein reiner Reichweitenvergleich ist ein Witz, denn die Kunden kaufen ja ein Auto nicht nur wegen der Reichweite.
      Und da gehts schon los. Es sind ja nicht einmal alles Modelle und wie gesagt, enorm wichtige Parameter wie Ladeleistung, Preis… etc…. enthalten.
      Ich will jetzt BMW hier nicht schlecht machen, aber so ein Darstellung ist nicht ehrlich.

      In Kürze. Der Test ist dafür gedacht, dass man sieht, wie weit man eben in der Praxis kommt, denn man kriegt meist nur die WLTP und hier auch nur für wenige ausgewählte Modelle. Mehr aber auch nicht… was aber wirklich gut an dem Test ablesen kann, vorbei sind die Zeiten der geringen Reichweiten. Kaum mehr ein Modell unter 450km…. die eAutos sind heute wirklich Praxis und Langstreckentauglich, wobei ich persönlich kein Modell mehr ohne 800V kaufen würde, denn dann sind sie auch komfortabel langstrecktauglich. Das wäre neben dem Preis, die wichtigste Zusatzinfo….

      Antworten
    • Paule meint

      08.06.2026 um 15:33

      bestes Elektroauto – glaube ich nicht. der iX3 dem Lucid Air Grand Touring nicht mal ansatzweise das Wasser reichen.

      Antworten
      • M. meint

        08.06.2026 um 18:00

        Er kam zumindest mal 61 km weiter…

        Antworten
      • MrBlueEyes meint

        08.06.2026 um 19:58

        Ich lach mich schlapp… 70 K SUV von BMW gegen 130 K Ami-Limousine, die trotz viel größerem Akku nur marginal weiter kommt (zumindest auf dem Papier)

        Aber Hauptsache was geschrieben, gell 😅

        Antworten
        • Paule meint

          09.06.2026 um 12:32

          Es ging um die Frage des besten Autos, oder wurde jetzt auch schon der Preis diskutiert ist das bei der Bewertung ob bestes Auto oder nicht in Relation zu setzen? Dann sollte man das auch bei dem Vergleich andere Fahrzeuge gegen den ix3 unter Berücksichtigung des kaufpreises machen.

      • Aztasu meint

        08.06.2026 um 20:01

        Klar, überall. Ob bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit, technische Funktionen. Software ist sogar deutlich besser bei BMW. Nur beim Platzangebot geht der Punkt aufgrund der deutlich größeren Abmessungen an den Lucid Gravity der dann natürlich auch deutlich teurer ist. Leistung geht bei den Trio-Motor Varianten zunächst an Lucid aber BMW M bringt ja eine Sportversion des iX3. Ein besseres SUV für den Preis als den iX3 gibt es schlicht nicht

        Antworten
      • brainDotExe meint

        08.06.2026 um 20:06

        Naja, bestes Elektroauto wird ja nicht ausschließlich durch Reichweite, Verbrauch und Ladeleistung definiert, da kommen noch die ganzen klassischen Automobiltugenden dabei. Die Summe macht es und da ist der iX3 nunmal sehr gut.

        Der iX3 halt aktuell sowohl den Titel „World Car of the Year“ und „World Electric Vehicle, der Lucid nicht. Von daher passt die Aussage.

        Antworten
    • JuergenII meint

      08.06.2026 um 17:00

      Könnte es vielleicht auch an der Akkugröße gelegen haben? Denn was die Abweichung vom WLTP Wert angeht war sowohl Mazda als auch Toyota teilweise deutlich besser. Mir fehlt, und das wäre wirklich aussagekräftig gewesen, der tatsächliche Verbrauch über die Strecke.

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        08.06.2026 um 19:48

        Natürlich liegt es am großen Akku PLUS der Effizienz… nur hat eben BMW diesen großen Akku und andere können das aktuell nicht… und der i3 als Limousine bekommt diesen großen Akku auch… der Laie staunt, der Fachmann wundert sich 😃

        Ich helfe bei der Mathematik gerne weiter:

        108,7 KWh / 781 Km = 13,92 KWh/100Km

        Antworten
  3. Future meint

    08.06.2026 um 12:26

    Der Testsieger ist also der Xpeng X9. Das ist beeindruckend, aber sicherlich haben die wenigsten in Deutschland damit gerechnet. Andererseits ist die aktuelle Kampagne von XPeng vermutlich allen aufgefallen. Die haben das Marketing hochgefahren im Land.
    Der BMW fährt echt sehr weit mit seinem viel zu großen Akku und das wird die Reichweitenängste der vielen Dieselfahrer hoffentlich mal verringern, damit die endlich den auch noch den Absprung schaffen. Gestern ist mir der BMW mit seinen eigentlich niedlichen Hasenzähnen zum ersten Mal hier in meinem Stadtteil begegnet. Ich muss sagen, auf den Fotos wirkt er deutlich besser und auch kleiner. In der Realität erscheint er schon sehr wuchtig, wenn er da vor der privaten Kita steht. Aber so fühlen sich die lieben Kleinen wohl besonders sicher. Das ist ja das wichtgste.

    Antworten
    • eBikerin meint

      08.06.2026 um 13:17

      „Der Testsieger ist also der Xpeng X9 und Der BMW fährt echt sehr weit mit seinem viel zu großen Akku “
      Dann schauen wir mal: Xpeng X9 – 98 kWh Brutto – BMW iX3 115 kWh Brutto
      Xpeng – 15,17 kWh/100km (Hinterradantrieb)
      iX3 – 14,72 kWh/100km (Allrad)
      Naja wir haben wohl verschiedene Ansichten wie man den Sieger berechnet. Und warum der BMW einen viel zu großen Akku hat, weisst natürlich nur du. Aber ich kann dich beruhigen, der BMW iX3 40 hat dann auch nur noch 86 kWh Brutto und hat trotzdem 67 km mehr WLTP als der XPeng.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        08.06.2026 um 14:17

        eBikerin

        Und wenn Du Dir nochmal die Testkriterien dieses Test ansiehst!?
        So in Richtung „WLTP vs. Realität“…

        Antworten
      • Mäx meint

        08.06.2026 um 14:59

        Ich vermute es wurde einfach nur die Tabelle angeschaut, und da steht der XPeng dann auf Platz 1, weil er eben am meisten Mehrreichweite liefert, also über WLTP.

        Antworten
      • Paule meint

        08.06.2026 um 15:38

        bereits 2025 getestet (noch mit den alten Akku)

        Tesla Model 3 LR RWD
        702 km WLTP
        721 km Test
        + 2,7%

        Tesla Model Y LR AWD
        586 km WLTP
        652 km Test
        + 11,3%

        Antworten
        • David meint

          08.06.2026 um 19:03

          Ja, und was haben die jetzt, nachdem die Schwachlastzellen zwangsimplantiert wurden? 500 km?

        • Aztasu meint

          08.06.2026 um 20:02

          Ganz schön mittelmäßig für angeblich so flache und effiziente Autos

      • Future meint

        08.06.2026 um 16:11

        Mir persönlich ist der Sieger egal, solange es kein VW ist, aber im Text steht: »Als klarer Testsieger ging der Elektro-Van Xpeng X9 hervor.« Es ist gleich der 2. Absatz von oben. Warum will man sowas einfach nicht wahrhaben in Deutschland.

        Antworten
        • Paule meint

          08.06.2026 um 19:01

          Würde jetzt aus drei Stimmen hier im Blog nicht auf Deutschland schließen wollen. Ich behaupte mal, 90% der x-peng Kunden kennen diesen Test nicht in entscheiden sich nach anderen Kriterien für oder gegen das Auto

        • brainDotExe meint

          08.06.2026 um 20:13

          Ich meine mir persönlich ist es auch egal, solange es kein Tesla ist.

          Aber anhand der Tabelle kann man sich ja dann auch seinen persönlichen Testsieger raussuchen.
          Wenn zum Beispiel Abweichung vom WLTP, wie bei den allermeisten Käufern, irrelevant ist und die maximale reale Reichweite unabhängig von der Akkugröße und Verbrauch relevant ist.

        • Referendar meint

          08.06.2026 um 21:20

          Das Schlusslicht in dieser Kategorie stammt ebenfalls aus China. Hast du wohl überlesen, oder willst es nicht wahrhaben?
          Übrigens testet NAF in mehreren Kategorien, und im tatsächlich aussagekräftigen Reichweitentest war der ix3 klarer Testsieger. Deshalb, bevor du hier wieder einmal für ganz Deutschland sprichst, lies doch vorher einfach mal den ganzen Test.
          Es lohnt sich.

        • hu.ms meint

          09.06.2026 um 08:50

          Es ist kein BEV aus der VW-group in der liste. Wird schon seine gründe haben…

      • Fischmeister meint

        08.06.2026 um 19:00

        Der Xpeng ist aber auch deutlich größer. Von daher ist der Verbrauch des BMW nun kein Wunder. Und ob Heck oder Allrad ist völlig egal. Solange Traktion da ist, ist der BMW ein reiner Heckantrieb. Er schleppt nur unnötig Gewicht mit sich rum.

        Antworten
  4. McGybrush meint

    08.06.2026 um 12:21

    Ich hatte mal den iX3 für ein Wochenende da ich an den i3 interessiert bin. Aber der Verbrauch war deutlich höher als jede Pressewerte.

    Ich hatte an dem Wochenende eine Fahrt von 2x 40km gemacht.
    Sonniges Wetter (20C’ ohne Klima)

    die exakt die gleiche Strecke nochmal mit meinem Model 3 LR gefahren.

    Der iX3 hatte 21.4kW und 9% Akku von dem 108kWh verbraucht.

    Mein Model 3 LR hat 14.5kW Verbraucht und 8% Akku von 65kWh Akku verfahren. (2020 150.000km 65kW / 85% Nutzbar nach Degradation von vorher 74kWh Neu).

    Da kann doch was nicht mit dem
    iX3 gestimmt haben. Der hätte bei mir nur etwas über 500km geschafft. 30km 130km/h auf der Autobahn und 10km Innenstadt. Bei 20C‘

    Antworten
    • Gunnar meint

      08.06.2026 um 13:04

      Ein SUV bei 130 km/h braucht nun mal mehr Energie als eine Limousine bei 130 km/h

      Antworten
    • MrBlueEyes meint

      08.06.2026 um 13:12

      Du vergleichst jetzt echt ein MidSize-SUV mit einer Limousine?

      Wenn das Satire sein soll, dann bitte kennzeichnen :)

      Wenn man es berechnet, kommt der iX3 bei 130 Km/h auf ca. 21,5 KWh… und das Model 3 RWD LR auf ca. 16,5 KWh…

      Passt also alles ins Bild, deine Beobachtungen, aber ist ja auch logisch bei SUV vs. Limousine…

      Antworten
    • wosis meint

      08.06.2026 um 13:23

      Der Vergleich des Verbrauchs einer RWD Limousine mit einem AWD SUV ist natürlich quatsch. Natürlich wird letzterer mehr Verbrauchen. Außerdem sagt ein Vergleich von zwei Fahrten an zwei Tagen nichts aus: Temperatur? Wind?Durchschnittsgeschwindigkeit? Dazu gibt es ja WLTP, um vergleichbare Werte zu haben.

      Antworten
      • Paule meint

        08.06.2026 um 15:42

        Warum ist der Vergleich Quatsch? Wenn ich mich für ein Auto entscheiden muss sind es genau solche Vergleiche, die mich zu einer Entscheidung bringen. Vorteil Reichweite: RWD-Limousine. Das ist das Ergebnis des Vergleiches.

        Vergleiche sind dazu da, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen. Vergleiche als Quatsch zu bezeichnen, weil nicht nahezu identische Dinge verglichen werden – ist Quatsch.

        Antworten
        • MrBlueEyes meint

          08.06.2026 um 19:52

          Doch, es ist Quatsch… wenn ich ein SUV möchte, schaue ich nicht nach einem Model 3

          Wenn ich eine Limousine möchte, schaue ich nicht nach dem iX3

          Und wenn ich Reichweite möchte, schaue ich eh nicht bei Tesla… weil BMW da besser ist…

          So einfach 😉

        • brainDotExe meint

          08.06.2026 um 20:15

          Natürlich ist der Vergleich Quatsch. Wenn ich ein Auto kaufen will, entscheide ich mich vorher auf Bauform und Klasse. Da wird nicht SUV mit Limousine verglichen.

          SUV kommt für mich persönlich generell nicht in Frage, weder iX3 noch Model Y.

        • MK meint

          09.06.2026 um 09:07

          @Paule:
          Es ist Ihnen vielleicht nicht klar, aber viele Menschen wählen als erstes die Karosserieform, weil sie einen tatsächlichen Bedarf z.B. bestimmter Kofferraummaße haben und vergleichen dann nur Modelle, die diese grundsätzliche Bedingung schon mal erfüllen. So war es bei mir auch: Mit Hund, der im Kofferraum mitfahren soll, will ich auf jeden Fall ein Steilheck. Alle Autos, die diese Bedingung nicht erfüllen, sind raus, egal, wie toll sie sonst sind. Dass dadurch eine schlechtere Aerodynamik und ein Mehrverbrauch entsteht, ist mir klar. Aber ich vergleiche dann halt innerhalb dieser Kategorie.

    • Future meint

      08.06.2026 um 16:20

      Das Model 3 ist extrem effizient. Das hat der aktuelle Test des billigsten Modells auf electrive vom letzten Wochenende gerade wieder eindrucksvoll bestätigt.
      Allerdings ist Verschwendung eben auch mit der Elektromobilität immer noch da. Es gibt eben immer noch viel zu viel von allem im Land: zuviele Rohstoffe für die großen Akkus, zu viel billigen Strom für die SUVs. Der Ressourcenverbrauch ist weiterhin viel zu hoch. Die Autos müssen noch viel grüner werden – beim Model 3 sieht man doch, das sowas möglich ist. Und natürlich gibt es auch noch ein paar andere sehr sparsame und ressourcenschonende Fahrzeuge für alle, die nichts amerikanisches mehr kaufen wollen.

      Antworten
      • Aztasu meint

        08.06.2026 um 20:02

        Nope

        Antworten
      • brainDotExe meint

        08.06.2026 um 20:17

        You get what you pay for. Für manch einen mit geringeren Ansprüchen mag so ein minimalistisches Model 3 ausreichen. Viele wollen halt mehr, mehr Auto, mehr Akku, etc.
        Wenn die dafür zahlen, sollen sie es bekommen. So funktioniert Marktwirtschaft, da ist keine Verschwendung, besser haben als brauchen.

        Antworten
    • M. meint

      08.06.2026 um 16:48

      „Ich hatte mal den iX3 für ein Wochenende da ich an den i3 interessiert bin.“
      Ja, genau. Dich interessiert eine Limo, also testest du einen SUV.
      Wer würde das nicht so machen?

      Antworten
      • Jörg2 meint

        09.06.2026 um 06:40

        Vielleicht gibt es noch andere Dinge, die jemanden interessieren könnten:
        Anmutungsqualität
        Bedienkonzepte
        Serviceeinstellung des Autohauses
        ….

        Ist soetwas für Dich vorstellbar? Oder sind für Dich nur Deine Kriterien, Wertvorstellungen…. einziger Maßstab?

        Antworten
      • embee meint

        09.06.2026 um 07:31

        die verbaute Technik und die Funktionen werden die Gleichen sein…
        von daher macht der Vorabvergleich um einen Eindruck zu gelangen schon Sinn

        Antworten
  5. David meint

    08.06.2026 um 11:55

    Das sind Hardcore Tesla-Fans, die alle Tests exakt danach drehen, dass Tesla gut aussieht. Umso erstaunliche, dass sie es diesmal nur geschafft haben, bei Mercedes die reichweitenschwächste Version zu bekommen. Bei BMW gab’s nur ein Modell. Sicher haben sie dort die dicksten Walzen aufgezogen, so sind sie eben, nur die Tesla laufen immer mit den besten Rädern und den besten Reifen.

    Aber es war nichts zu machen. Der Reichweitennachteil von Tesla ist so dermaßen groß, dass man es nicht mehr mehr gewagt hat, sie aus dem letzten Test zu erwähnen. Vor allem, weil dann eine Diskussion entbrannt wäre, wie das denn jetzt nach der Entfeinerung mit den Schwachlastzellenn aussähe.

    Also unterm Strich ein irrelevanter Test. Doch wenigstens wird er in Norwegen selbst ins letzte Kaff die Nachricht transportieren, dass Tesla einfach nicht mehr mithalten kann.

    Antworten
    • McGybrush meint

      08.06.2026 um 12:25

      Du sagst Harcore Tesla Fan…
      Du bist Hardcore Gegener.

      Du bist quasi mit Deinem eigenen Argument Quitt was beide Seiten angeht. Auf Deutsch… Du bist kein Prozent besser. Nur halt vom anderen Lager.

      Antworten
      • Aztasu meint

        08.06.2026 um 14:29

        Nein, er ist Realist. Tesla ist an Mittelmäßigkeit nicht zu überbieten. Das ist alles

        Antworten
        • Paule meint

          08.06.2026 um 19:06

          Also ich fahre Tesla und viele Eckpunkte finde ich nicht Mittelmaß. Power, Beschleunigung, Crashsicherheit, Vmax, Effizienz, geringster Preis pro Kilometer Reichweite….
          Bei solchen wichtigen Eckpunkten hat Tesla fast alle abgehangen. Du liegst komplett daneben, komplett.

        • Jörg2 meint

          09.06.2026 um 07:02

          „Mittelmäßigkeit“

          Als Produktstrategie, um einen Großteil der möglichen Käuferschaft abzuholen, nicht so schlecht.

          Teslas Verkaufszahlen stützen das.

    • Mäx meint

      08.06.2026 um 12:26

      Du hast Verfolgungswahn bzw. siehst Gespenster.
      Immer die erste Vorstufe zum Schwurbeln.
      Und demnächst wird dann Tichy und Konsorten zitiert.

      Die WLTP Angabe beim BMW steht dabei; da diese immer Konfigurationsspezifisch ist, kann man sehr gut zurückverfolgen welche Reifen da drauf waren, sehr wahrscheinlich 21″ Räder weil man da bei um die 770km Reichweite rauskommt.
      Außerdem ist es nicht die Schuld der Tester, dass Vorführwagen/Testwagen vollvoll ausgestattet sind und mit hübschen großen teuren Rädern, aber dann entsprechend abkacken in Sachen Verbrauch/Reichweite.
      Das hat dann nichts mit einer großen Weltverschwörung der Tesla Fans zu tun.

      Übrigens war kein Tesla dabei diesmal.

      Antworten
      • Paule meint

        08.06.2026 um 15:43

        „Übrigens war kein Tesla dabei diesmal.“

        Puuuh. Da hat BMW aber noch mal Glück gehabt! ;-)

        Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      08.06.2026 um 20:20

      Übrigens David gerade reingekommen:

      Facts versus FUD

      In Edmunds‘ real-world range test, the Model 3 RWD traveled 393 miles on a single charge, 30 miles more than its EPA rating.

      The publication also measured 4.61 miles per kWh, making it the most efficient production EV it has tested to date.

      Our report on EVwire

      Antworten
  6. Referendar meint

    08.06.2026 um 11:52

    Glückwunsch BMW!

    Antworten
  7. South meint

    08.06.2026 um 11:38

    Ok, durften der VW Konzern und Tesla nicht teilnehmen? Was sagt denn der Test überhaupt aus?
    Und mal angemerkt. Wer die Reichweitenbremsen wie SUV und Allrad weglässt kommt sogar noch weiter… dann würde wohl der i3 vorneliegen… wenn denn Reichweite das wichtigste Kriterium sein sollte… ja auch immer fraglich, ob’s denn auf ein paar Kilometer mehr oder weniger überhaupt ankommt…

    Antworten
    • Mäx meint

      08.06.2026 um 11:59

      Das norwegische Magazin macht diesen Test seit einigen Jahren 1x im Sommer und 1x im Winter.
      Dass nicht immer alle Fahrzeuge aller Hersteller bei jedem Test dabei sein können ist doch wohl klar oder?
      Oft werden vor allem neue Fahrzeuge getestet, da das einfach interessanter ist als der 5. Test eines 3 Jahre alten Fahrzeugs.
      Letztes Jahr waren z.B. Model 3 und Y dabei, dieses Mal eben nicht.

      Ich bin mir nicht sicher ob die Route immer gleich ist, aber dann könnte man zumindest grob mit den Werten aus den letzten Jahren der Sommerreichweiten vergleichen (mit bestimmter Unsicherheit wegen Temperatur und Wetter).

      Antworten
      • ID.alist meint

        08.06.2026 um 14:29

        NAF ist das Norwegische ADAC Pendant.

        Antworten
      • ID.alist meint

        08.06.2026 um 14:37

        Die Route scheint immer gleich zu sein, sowohl im Winter wie im Sommer.

        Antworten
    • Rob meint

      08.06.2026 um 12:00

      Liegt wohl daran das immer nur neue Modelle getestet werden.

      Interessant könnte zum Beispiel sein, wie sich verschiedene Modelle bei vergleichbaren Bedingungen im Hinblick auf die offiziellen Reichweitenangaben schlagen.

      Antworten

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