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VW-Vertriebsvorstand Sander: „Die Tonalität in der Diskussion über E-Mobilität ist nicht richtig“

30.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 22 Kommentare

VW-ID.-Polo

Bild: VW

Volkswagen stellt die neue Generation seiner Elektroautos unter den Slogan „True Volkswagen“. Marketing- und Vertriebsvorstand Martin Sander verbindet damit eine Rückbesinnung auf Eigenschaften, die aus seiner Sicht den Erfolg des Unternehmens über viele Jahre getragen haben. Dazu zählt er Vertrautheit, Solidität und Bedienerfreundlichkeit. „Nicht alles, was anders ist, ist automatisch gut“, sagt Sander im Interview dem Portal Edison mit Blick auf frühere Experimente bei Design und Bedienung.

Die Umstellung auf Elektroantrieb führte bei Volkswagen zu einer Neuorientierung. Der strombetriebene Kompaktwagen ID.3 sollte sich klar von Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben unterscheiden. Sander hält diesen Ansatz für die damalige Phase für richtig, sieht inzwischen aber Grenzen solcher Veränderungen. Die andere Antriebstechnologie verändere vieles, mache es aber nicht nötig, alles aufzugeben, was Kunden über Jahre geschätzt haben.

Balance zwischen Wandel und Vertrautheit

Bei Bedienkonzepten will Volkswagen wieder stärker auf Vertrautheit setzen. Als Beispiel wird ein Drehknopf zur Regulierung der Radio-Lautstärke genannt. Für eine Volumenmarke mit breiter Kundschaft seien Bedienungsfreundlichkeit und Wiedererkennbarkeit zentrale Punkte. Daraus leitet Sander ab, dass Volkswagen nicht jedem Trend sofort folgen dürfe und bei bestimmten Dingen bewusst wieder einen Schritt zurückgehe.

Auch bei den Modellnamen setzt die Marke auf bekannte Bezeichnungen. Der ID. Polo erscheint nicht wie ursprünglich geplant als ID. 2, weil vertraute Namen in einer Phase technologischen Umbruchs Orientierung geben sollen. Der Polo steht für Sander seit Jahrzehnten für Volkswagen und genießt ein positives Image. Auf diese Bezeichnung im Zeitalter der Elektromobilität zu verzichten, hält er für wenig sinnvoll.

Der ID.3 erhält dagegen in der neuesten Version nicht den Namen ID. Golf, sondern künftig den Zusatz Neo. Sander verweist auf die besondere Stellung des Golf innerhalb der Marke. Der Golf habe 1974 eine neue Klasse definiert und sei für Volkswagen sowie die Branche eine kleine Revolution gewesen. Deshalb lege man an den Namen Golf höhere Maßstäbe an als an jedes andere Modell.

Das jüngste Upgrade des ID.3 wird als großer Schritt nach vorn beschrieben, besonders beim Interieur. Dieses sei beim ID.3 Neo in vielerlei Hinsicht auf ein neues Niveau gehoben worden. Der ID.3 sei damit näher an dem, was Kunden von einem modernen Volkswagen erwarteten. Den Namen Golf sollen jedoch nur Fahrzeuge tragen, die diesen Anspruch in jedem Detail und in jeder Disziplin vollständig erfüllen. Schon ab diesem Jahr werden die sportlichen Varianten der ID.-Modelle GTI heißen, weil Volkswagen ihnen laut Sander wieder stärker das mitgegeben habe, was einen GTI ausmacht.

VW erwartet starke Nachfrage nach neuen E-Kleinwagen

Mit den Kleinwagen ID. Cross, ID. Polo und weiteren Derivaten will Volkswagen in Preisregionen vorstoßen, die es für Elektrofahrzeuge der Marke bisher nicht gab. Preise ab 25.000 Euro sollen mehr Kunden den Einstieg in die Elektromobilität ermöglichen. Volkswagen erwartet daraus spürbare Impulse für den Markt und eine starke Nachfrage. Der Vorverkauf für den ID. Polo ist kürzlich gestartet, die ersten Fahrzeuge sollen im September im Handel stehen.

Volkswagens Kaufprämie für die ID.-Familie – eine Rabattaktion – wurde bis Ende Juni verlängert. Sander verweist darauf, dass die staatliche Förderung noch nicht vollständig verfügbar ist, weil die digitale Plattform für Antragstellung und verbindliche Bestätigung fehlt. Das Interesse sei groß, die Abschlüsse blieben jedoch vergleichsweise gering. Bei Klarheit über die Details erwartet er einen positiven Einfluss der Förderung auf die Nachfrage nach Elektroautos.

Ladeinfrastruktur bleibt Schlüssel zur E-Mobilität

Für mehr Elektromobilität nennt der Manager vor allem den Ausbau der Ladeinfrastruktur als zentralen Punkt. Benötigt würden öffentliche Lademöglichkeiten in unterschiedlichen Varianten, besonders im urbanen Bereich für Menschen ohne Eigenheim. Bundesweit, in manchen Städten und auch in Europa gebe es noch viele weiße Flecken. Zugleich verweist Sander darauf, dass Lademöglichkeiten bereits an vielen Orten vorhanden seien, an denen Fahrzeuge geparkt werden.

Bei kleinen Elektroautos sieht Volkswagen weiterhin höhere Produktionskosten als bei vergleichbaren Verbrennermodellen, vor allem wegen der Batteriekosten. Mit der „Electric Urban Car Family“ (ID.2 Polo, ID. Cross, Cupra Raval, Skoda Epiq) sollen höhere Stückzahlen erreicht und Skaleneffekte genutzt werden. Auch die bei der Batterietochter PowerCo und anderen Zulieferern produzierte „Einheitszelle“ soll durch den Einsatz in vielen Modellen zusätzliche Skaleneffekte schaffen.

Für Europa erwartet Sander weiterhin ein Nebeneinander von Elektroautos und Verbrennern. Hier lag der Anteil der Vollstromern an den Neuzulassungen im vergangenen Jahr bei etwa 20 Prozent. 2026 und 2027 soll dies durch ID. Polo und ID. Cross gesteigert werden. Verbote hält Sander nicht für den richtigen Weg und fordert eine stärkere Kommunikation der Vorteile von Elektromobilität: bessere Beschleunigung, Ruhe, lokal emissionsfreies Fahren, niedrigere Betriebs- und Wartungskosten sowie langlebige Batterien. „Kunden überzeugt man nicht, indem man ihnen das verbietet, was sie seit Jahrzehnten kennen“, sagt der Manager.

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Via: Edison
Tags: Marketing, VertriebUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    30.04.2026 um 20:51

    Wie ich gerade gesehen habe es beträgt die Mindestlieferzeit des ID.Polo für Großkunden bereits neun Monate. Da ist also sofort eine Lawine losgebrochen.

    Antworten
    • MK meint

      01.05.2026 um 17:58

      @David:
      Vielleicht liegt es auch daran, dass erst dann die Serienproduktion richtig läuft?
      Also: Ja, ich gehe auch davon aus, dass sich er ID.Polo sehr gut verkaufen können. Wenn aber tatsächlich Lieferzeiten schon jetzt so lang sein sollten, zeigt das nur, dass VW auch hier wieder versagt hat und es einfach nicht schafft, genügend Elektroautos zu bauen und deswegen massenhaft Kunden zur Konkurrenz treibt…oder zum Verbrenner. VW hofft scheinbar auf letzteres. Wenn z.B. ein Dolphin Surf aber erstmals in den Top10 der BEV-Zulassungen auftaucht und damit Modelle des VW-Konzerns aus den Top10 verdrängt, zeigt das, dass eher ersteres passiert: Wenn VW nicht liefert, gehen die Kunden halt woanders hin…Alternativen gibt es mittlerweile.

      Antworten
    • Paule meint

      02.05.2026 um 09:49

      An deine Kausalkette angeknüpft ist die Lawine der Bestellungen beim Tesla Roadster noch größer. DAS ist mal ne Wartezeit!

      Ein Unternehmen, dass jetzt zeitnah neue BEVs benötigt, brauch also bei VW gar nicht mehr fragen. Schön, wenn es Hersteller mit von Halde verfügbaren Fahrzeugen gibt, die den Bedarf sofort decken können. Vielleicht ist es gar nicht mal so eine schlechte Geschäftsidee, sofort liefern zu können?

      Antworten
  2. Affeldt meint

    30.04.2026 um 13:08

    Es geht aber lange nicht mehr um wollen, sondern müssen.

    Wir können uns aus verschiedenen Gründen (Klima, Kosten, Abhängigkeiten) fossile Kraftstoffe nicht mehr leisten. Wenn wir diese weiterhin – trotz hoher Kosten kaufen – verstärken wir die Ungleichheiten auf dieser Welt nur noch mehr und das Pendel wird zurückschlagen.

    Daher ist ein noch lange währendes Nebeneinander ein Trugschluss.

    Antworten
    • Blue60 meint

      30.04.2026 um 22:34

      Dachte Mercedes auch, BMW ist erfolgreicher.

      Antworten
  3. Michael meint

    30.04.2026 um 12:21

    „Elektroautos sollten anders aussehen“ Diese Entscheidung war grundsätzlich falsch.

    Antworten
    • Blue60 meint

      30.04.2026 um 22:26

      Dachte Mercedes auch, BMW hat das Gegenteil bewiesen!

      Antworten
      • meins meint

        01.05.2026 um 13:20

        Also wennst du die aktuelle BMW Serie als schön bezeichnest würde ich dir empfehlen mal einen Augenarzt aufzusuchen ;) ( Sorry aber die Meldung musste jetzt sein)

        Antworten
        • MK meint

          04.05.2026 um 17:21

          @meins:
          Es geht nicht um Meinungen, sondern um Verkaufszahlen

          @Blue60:
          Eigentlich hat BMW sogar genau bewiesen, dass die Aussage stimmt: Der erste i3 war ein Flop. Die jetzigen eModelle wie z.B. der sehr gut laufende i4 könnten hingegen genauso gut eine aktuelle Verbrennerbaureihe sein und unterscheiden sich vom Design her gar nicht

  4. F. K. Fast meint

    30.04.2026 um 11:31

    Es geht bei Bedienung nicht um Vertrautheit, sondern darum, dass z.B. Drehregler Touchflächen in der Funktion weit überlegen sind: man muss nicht hinschauen, man kann trotz wackelndem Arm die gewünschte Einstellung vornehmen ohne eine Fehlbedienung auszulösen.

    Antworten
  5. David meint

    30.04.2026 um 10:52

    Das ist so. Der Random-Kunde hat noch Angst. Man kann also zu einer Zeit nur das Kundensegment in die Elektromobilität überführen, das dafür reif ist. Das hat zwei Dimensionen, Bereitschaft und Preis. Mit diesem Auto für 25.000 € wird man wieder viele neue Kunden erreichen, die bisher nicht elektrisch fuhren.

    Es ist eine Weiterentwicklung des e-up in allen Bereichen zu inflationsbereinigt gleichem Preis. Unternehmen, die innerhalb einer Region oder Stadt operieren, haben auf ein solides und bezahlbares deutsches Fahrzeug in dieser Preisklasse gewartet. Und die Lehrerin, die bisher ein Polo fährt, wird übernächstes Jahr beim Autowechsel auf diesen elektrischen Polo umsteigen.

    Diesel Dieter und Tesla Schlaumeier sind noch keine Kunden. Aber vielleicht einige Teslafahrer, die auf ihrem Basismodell stehen haben: „I bought this before Elon got crazy“. Denn im ID. Polo Grundmodell bestellen sie CarPlay für 260€ dazu, was es im Tesla immer noch nicht, auch nicht für Geld und gute Worte, gibt und sparen einen fünfstelligen Betrag in der Anschaffung zum günstigsten Tesla. Und ein Steilheck ist im Alltag deutlich praktischer.

    Antworten
    • MichaelEV meint

      30.04.2026 um 12:49

      Und was hat der Random-Kunde konkret für Ängste? Basieren die auf den Fake-Storys, die in der Vergangenheit inkl. von der Autoindustrie verbreitet worden?
      Oder haben sich Kunden schon konkreter mit dem Ladeangebot befasst und haben dadurch handfeste Bedenken:
      Gibt es für mich genug Ladeinfrastruktur selbst in den Peak-Zeiten?
      Ist das entstehenden Ladeangebot passend zum Bedarf (ID.2 mit geringer Ladeleistung passt irgendwie nur schwierig zu einem HYC 400)?
      Ist das Ladeangebot eigenständig nachhaltig tragfähig oder stehen die Anzeichen für den zukünftig dringend benötigten Ausbau eher schlecht?

      Machen wir es kurz: Die Hersteller könnten selber an einem nachhaltig überzeugendem Ladeangebot mitwirken; ausreichend dimensioniert, bedarfsgerecht, in allen benötigten Märkten! Mir ist bekannt, dass ein anderer Hersteller das seit Jahren schafft. Dann Preise zu feiern, die einen ggf. über den Schmerz hinwegsehen lassen, ist doch einfach nur peinlich.

      Antworten
      • eBikerin meint

        30.04.2026 um 12:58

        „Ist das entstehenden Ladeangebot passend zum Bedarf (ID.2 mit geringer Ladeleistung passt irgendwie nur schwierig zu einem HYC 400)?“
        Antwort: ja. Oder suchst du dir etwa immer ne Ladestation die genau auf dein Ladeprofil abgestimmt ist?

        Antworten
        • MichaelEV meint

          03.05.2026 um 12:13

          Ach komm, dir ist doch wohl bekannt, dass für Ladeinfrastruktur die Auslastung der springende Punkt ist. Die Paarung von langsam ladendem BEV und schneller Ladeinfrastruktur passt von Grund auf nicht zusammen.
          Und als Kunde muss man nur 1+1 zusammenzählen (ich weiß, dafür reicht es hier meistens nicht) um zu wissen, dass das nicht im großen Stil das passende Ladeangebot sein kann!

    • MK meint

      30.04.2026 um 14:17

      @David:
      Darin, dass Tesla mit seiner kleinen Modellpalette längst nicht alle Kundenbedürfnisse bedienen kann, sind wir uns einig. Sonst finde ich aber, überlesen Sie die entscheidende Argumentation des Artikels:
      Es geht vielen nicht darum, ob man ein Elektroauto oder ein Verbrenner haben will, sondern darum, dass Leute, die z.B. einen VW Golf kaufen, mehrheitlich ein unauffälliges 08/15 Auto haben wollen, bei dem man sich reinsetzt und keine Sekunde über die Bedienung nachdenken muss. Dass VW diese Erkenntnis nicht erreicht hat, Jahre nachdem BMW mit dem ersten i3 so vor die Wand gefahren ist, war ein Managementfehler, den man jetzt endlich anfängt zu korrigieren.
      Ich meine: Was ist passiert? VW hat geschaut, wer mit Elektroautos in der westlichen Welt erfolgreich ist. Absoluter Marktführer zur damaligen Zeit war Tesla. Also hat man versucht, die zu imitieren. Imitate sind aber nie gut…die, die in die Richtung wollen, kaufen das Original. Die, die es nicht wollen, werden das Imitat erst recht nicht kaufen. Tesla ist ja nicht erfolgreich geworden, WEIL man z.B. auf den Blinkerhebel und den Türgriff verzichtet hat, sondern OBWOHL man so entschieden hat…einfach, weil man zu der Zeit die einzigen wirklich langtreckentauglichen Elektroautos auf dem Markt angeboten hat.

      Antworten
      • David meint

        30.04.2026 um 16:52

        Das ist absoluter Unsinn. VW hat sich nie an Tesla orientiert. Das war auch gut so. Nichts am Bedienkonzept haben sie von Tesla übernommen. Einen VW MEB kannst du sofort fahren. Der Scheibenwischer ist da, wo er sein soll, der Lichtschalter ist, wo er sein soll. Und der Blinker ist da, wo er sein soll. Kritik kam ja an den Touchfeldern, nur zwei Fensterheberschaltern oder diese Hartplastik-Allergie. Genau so ein Blödsinn ist, super schnell auf dem Navi Bildschirm hin und her zu wischen, um zu schauen, wie schnell das System da nachkommt.

        Das alles kommt nur von den vielen Car-Influencern, die nichts von Technik verstehen, aber klopfen, klicken und wischen können. Trotzdem hat VW sich danach gerichtet.

        Ich denke, diese ganzen Gründe, ein Elektroauto nicht zu wählen, kommen weder von der Bedienung noch vom Ladenetz. Sie kommen daher, dass Leute nicht bereit sind für Neues. Das sind dieselben Leute, die früher erst gegen den PC, dann ging das Internet, dann ging das Smartphone und jetzt gegen KI sind. Die Zeit wird das regeln. Wenn man aber jetzt hier ein Angebot in der Preisklasse 25 k schafft, wird man damit wieder ein paar mehr Leute für die Elektromobilität gewinnen. Denn es geht, nicht nur ums wollen, sondern auch ums können.

        Antworten
        • MK meint

          01.05.2026 um 11:19

          @David:
          Vielleicht sollten Sie sich damit abfinden, dass die Welt nicht schwarz/weiß ist, sondern es Millionen von Grautönen dazwischen gibt.
          Es geht da nicht im Detail um Blinkerhebel, sondern um die Grundidee, grundlegenede Funktionen wie z.B. die Temperatureinstellung nur noch über den Touchscreen vorzunehmen…und da waren die ersten ID-Modelle mit der ständig hängenden Software tatsächlich ein absolutes Desaster.
          Man sieht es doch, dass es einer Mehrheit geht wie mir: Die Skoda-Elektromodelle verkaufen sich auch in Deutschland längst deutlich besser als der ID.4…einfach, weil die von außen und von innen optisch kaum von ihren Verbrennerpendants Karoq/Kodiaq zu unterscheiden sind. Der ID.4 hingegen unterscheidet sich sehr deutlich vom Tiguan.
          Und was das wollen/können angeht: Es geht ja nicht darum, dass Leute, die bisher vier Jahre alte Leasingrückläufer kauft, plötzlich Neuwagen kaufen, sondern nur um die, die sowieso Neuwagen kaufen…und ja, da hat VW echt gepennt und viele Fahrzeugklassen zu lange außen vor gelassen…in den Fahrzeugklassen, wo man vertreten ist, sind die Elektrofahrzeuge aber nicht teurer als die Verbrenner. Demnach ist der Kostenfaktor also kein Argument, sondern höchstens das schlechte Angebot der Hersteller.

        • David meint

          01.05.2026 um 14:37

          Absolut gesehen sind ID.3 und ID.4 die Renner. Das weißt du auch. Die Škoda sind in der Tat optisch konservativer, die Cupra aggressiver. Aber alle MEB-Modelle des VW Konzerns finden ihre Kunden, es ist ja eine fast erstaunliche Gleichverteilung. Nur Ford hat beim Capri definitiv das Design versaut. Machbar ist das also, die Optik zu ruinieren.

          Ich hatte schon mal erwähnt, ich kenne ein älteres Paar, das den ersten ID.3 mit 45 kWh für 31.490€ minus Bonus minus Elektroprämie gekauft hat. Die fahren den bis heute und denen ist nie aufgefallen, was da angeblich alles nicht geht. Sie fahren sogar die beiden Langstrecken im Jahr damit. Da gibt es also im echten Alltag jenseits von Spitzfindigkeiten nichts zu bemängeln.

        • MK meint

          01.05.2026 um 17:52

          @David:
          Ich kann Ihnen nur die gleiche Frage mitgeben wie „Powerwall Thorsten“: Was ist so schwierig daran, einmal kurz zuzugeben, dass der Hersteller, den man am besten findet, auch nciht perfekt ist?
          Also: Skoda Elroq und Enyaq sind defacto das gleiche Auto, nur einer mit längerem Kofferraum (der Golf und der Golf Variant sind deutlich weiter auseinander und werden auch zusammen gezählt)…und zusammen wurden die zuletzt auch in Deutschland zwei- bis dreimal häufiger verkauft als der ID.4….und das trotz bedeutend längerer Lieferzeiten bei Skoda.
          Also: Absolut gesehen sind die Zahlen von ID.3 und ID.4 sicher akzeptabel, im Vergeich zu den Schwestermarken mit gleicher Antriebstechnik aber sehr schlecht. Oder wann stand der Seat Leon in Deutschland in der Zulassungsstatistik jemals vorm VW Golf? Niemals…Bei den Elektromodellen ist es aber so.

  6. CJuser meint

    30.04.2026 um 10:42

    „Schon ab diesem Jahr werden die sportlichen Varianten der ID.-Modelle GTI heißen, weil Volkswagen ihnen laut Sander wieder stärker das mitgegeben habe, was einen GTI ausmacht.“
    Dann bin ich ja mal gespannt, was beim ID. Tiguan und ID. Passat (?) passieren wird. GTI mit Allrad passt nicht und halte eine „R-Line 340“ (analog zur „R-Line 265“ bei den Verbrennern) für passender.
    Beim ID. Buzz ist man inzwischen ja dazu übergegangen, den Antrieb des GTX auch einfach als Pro 4MOTION zu verkaufen. Der GTX ist somit nur eine höhere Ausstattungsvariante.

    Antworten
    • meins meint

      01.05.2026 um 13:23

      JA da bin ich auch gespannt, VW hat irgendwie min den Bezeichnungen keine gute Strategie gewählt. Aber auf den ID.7 (alias ID.Passat) bin ich auch gespannt. Sollte dieser das Design vom ID.Polo innen bekommen ( was VW auch so kommuniziert ) bin ich einer der ersten Besteller!

      Antworten
  7. M. meint

    30.04.2026 um 09:46

    „Den Namen Golf sollen jedoch nur Fahrzeuge tragen, die diesen Anspruch in jedem Detail und in jeder Disziplin vollständig erfüllen.“

    …und da ist der ID.3 neo trotz aller Fortschritte noch nicht. Das sehe ich auch so.

    Antworten

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