In den Medien wird berichtet, dass der chinesische Stromer-Riese BYD eine Übernahme der Gläsernen Manufaktur ins Auge fasst. Der VW-Standort in Dresden verband lange Produktion, Architektur und Besucherzentrum. Zuletzt diente die Gläserne Manufaktur vor allem als Schauplatz für Elektromobilität, Innovation und Fahrzeugauslieferung. Aktuell wird eine Neuausrichtung vorangetrieben, VW will den Standort eigener Aussage nach nicht aufgeben.
Vor 24 Jahren eröffnete der deutsche Konzern die Gläserne Manufaktur in Dresden. Käufer der Luxuslimousine Phaeton konnten dort zuschauen, wie ihr Wagen zusammengesetzt wurde und ihn am Ende mitnehmen. Später folgte die Produktion des e-Golfs. Zuletzt wurde der elektrische Kompaktwagen ID.3 am Standort gebaut, von dem Ende 2025 das letzte Exemplar vom Band lief.
Volkswagen hat erklärt, die Gläserne Manufaktur Dresden neu auszurichten. Gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und der Technischen Universität Dresden will man am Standort ab diesem Jahr einen Innovationscampus für zentrale Technologiefelder aufbauen, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design.
Aktuellen Branchenberichten aus China zufolge führt BYD aktuell Gespräche mit VW über eine Teilübernahme der Dresdner Produktionsstätte. BYD ist aktuell die umsatzstärkste Automarke in China und treibt seine Expansion nach Europa voran. Das Unternehmen sucht Berichten zufolge unter anderem einen Produktionsstandort in Deutschland, um mit „Made in Germany“ werben zu können. Dazu soll der 2025 weltgrößte Elektroautobauer mit dem Standort Dresden liebäugeln.
Laut den aktuellen Berichten laufen bereits Gespräche zwischen BYD und dem VW-Konzern. Die Gläserne Manufaktur solle in eine chinesische und eine deutsche Hälfte aufgeteilt werden, heißt es. In letzterer soll wie geplant ein sächsischer Innovationscampus in Zusammenarbeit mit der TU Dresden entstehen. Die andere Hälfte soll BYD für die Fertigung von Elektroautos nutzen wollen.
Doch VW dementiert: „Wir weisen diese Spekulation entschieden zurück“, heißt es in einer Stellungnahme zu den Gerüchten um eine mögliche BYD-Übernahme der Gläsernen Manufaktur. Mehr teilt der deutsche Autobauer vorerst nicht zu dem Thema mit.
BYD baut bereits zwei Europa-Werke in Ungarn und der Türkei. Der Hersteller von Elektroautos, Plug-in-Hybriden und elektrifizierten Nutzfahrzeugen sowie Batterien soll auch ein drittes Werk in Spanien erwägen. Eine Entscheidung über eine weitere Fabrik neben den Projekten in Ungarn und der Türkei ist noch nicht gefallen. Das gilt auch für eine mögliche Fertigung von Batterien in Europa.

Jörg2 meint
Ich halte das für eine „journalistische“ Erfindung. VW hat dementiert, dass BYD Interesse gezeigt hätte.
Um das Thema „BEV“ wird halt viel geschrieben. Oftmals ist es Unsinn. S. z.B. die „Wegwerautos“ in China.
MK meint
Dresden ist eine Manufaktur ohne eigenen Karosseriebau, was für den Volumenhersteller VW zu jeder Zeit wirtschaftlicher Unsinn war…und was auch für den Volumenhersteller BYD zu jeder Zeit wirtschaftlicher Unsinn sein wird. Zumal sich bei BYD erst Recht die Frage stellen würde: wo sollten die Karosserien herkommen? VW konnte die Karosserien die letzten Jahre zumindest aus Zwickau zuliefern und hatte es daher nicht all zu weit.
Hätte BYD tatsächlich Interesse daran (was ich stark bezweifel), könnte es sich also höchstens um eine Marketing-Entscheidung handeln…das Ziel, in Europa als europäischer Hersteller wahrgenommen werden zu wollen, hat man ja tatsächlich mehrfach formuliert. Und da hilft eine „Erlebnisabholung“ in Deutschland mit einer „Werkführung“, bei der man sieht, wie Alibimäßig ein paar vorgefertigte Baugruppen zusammengeschraubt werden, natürlich mehr als eine Fabrik in der ungarischen Pampa.
Future meint
Die Gläserne Manufaktur ist die wichtigste Touristenattraktion in Dresden mit der höchsten Besucherzahl. Das ist perfektes Marketing. BYD hat das wohl erkannt. Und was sollen die Touristen alle machen, wenn sie da nicht mehr hinkönnen – in die Oper gehen?
MK meint
@Future:
Die „Gläserne Manufaktur hatte zuletzt 105.000 Besucher pro Jahr, die Semperoper rund 290.000 pro Jahr…also: Ja, es gingen schon die letzten Jahre dreimal mehr Leute in Dresden in die Oper als in die gläserne Manufaktur und Ihre Behauptung der „wichtigsten Touristenattraktion“ stimmt nicht…zumal Dresden letztes Jahr rund 3,2 Millionen Hotelübernachtungen (ohne airbnb, Tagesgäste, die außerhalb übernachten usw…wirklich nur Hotels) verzeichnete.
Gutes Marketing hingegen dürfte es tatsächlich sein…allerdings eben weil Dresden eine Stadt ist, die sonst attraktiv für Touristen ist, viele mehrere Tage dort hin reisen (z.B. auch zur Frauenkirche oder zum Weihnachtsmarkt) und eine ein- bis zweistündige Führung in der „Gläsernen Manufaktur“ dann eher als „Beifang“ mitnehmen.
eBikerin meint
Das Residenzschloss hat 430.000 Besucher – also irgendwie scheint seine KI defekt zu sein. Aber lustig, dass er mit der Oper da mal wieder etwas in das Fettnäpfchen getreten ist,
Future meint
Dann war es ja nur konsequent, dass VW den Laden geschlossen hat in Dresden. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass tatsächlich die Oper wichtiger und erfolgreicher ist als VW ;-)
Aber was machen jetzt die Touristen in Dresden, die sich nicht für Kultur interessieren? Die werden doch auch nicht den geplanten Campus besuchen. Ich bleibe dabei, dass BYD diese schöne Manufaktur bespielen sollte, wenigstens für ein paar Jahre.
MK meint
@Future:
Oh man…also nochmal: Bis auf die paar Leute, die da wirklich ihren Neuwagen abholen (im absoluten Rekordjahr gute 4.000…den Großteil würde VW wohl bei einem Verkauf einfach auf die Autostadt Wolfsburg umswitchen) wird niemand nur für die Gläserne Manufaktur nach Dresden fahren. Die Leute fahren dahin, weil Dresden viele Attraktionen hat und wenn man schon mal da ist, läuft ein Teil davon vielleicht auch mal kurz durch die Gläserne Manufaktur. Während Busreiseunternehmen hier in der Umgebung aber durchaus mehrtägige Touren nach Dresden inklusive Besuch einer Opernvorstellung in der Semperoper anbieten, erwähnt kein einziges dieser Unternehmen die Manufaktur auch nur in der Beschreibung der Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Und was die Wichtigkeit der Stadt angeht: Natürlich ist VW in Dresden nicht wichtig…weil man eben niemals ein Werk in der Stadt hatte, sondern nur eine winzige Manufaktur, wo zu besten Zeiten rund 150 Mitarbeiter vorgefertigte Baugruppen (z.B. komplett fertige Karosserien aus dem Werk Zwickau) zusammengeschraubt haben. Selbst wenn man außer acht lässt, dass man dort nur einen Bruchteil der Arbeitsschritte überhaupt gemacht hat: Dass was die Manufaktur in Dresden pro Jahr maximal produzieren konnte, schafft das Werk Wolfsburg in ca. 3 Tagen.
Damit zurück zur Oper: Da diese ein eigenes Orchester und eine eigene Balletgruppe hat, dürfte die Oper also nicht nur mehr Besucher, sondern sogar mehr Mitarbeiter haben als die Manufaktur je hatte.
Und einen anderen Vergleich im Industriebereich zu den 150 Mitarbeitern der Manufaktur: Die (in Deutschland ja angeblich gar nicht vorhandene) Chipindustrie beschäftigt in Dresden aktuell weit über 20.000 Mitarbeiter. Werden nur die aktuell in Bau befindlichen zusätzlichen Fabriken von Bosch, Infineon, TSML (einem Joint Venture von TSMC, Infineon und Bosch), Global Foundries und Co fertig gebaut ohne zusätzliche Erweiterungen, sollen es in vier Jahren fast 45.000 sein.
Beim Aufbau von über 20.000 hochbezahlten Industriearbeitsplätzen in der Stadt binnen vier Jahren kommt Dresden glaube ich im Zweifel ganz gut mit dem Verlust von diesen bis zu 150 Arbeitsplätzen zu recht ;)
Generell muss man ja mal festhalten: Die Automobilindustrie macht weniger als 2% der Beschäftigten in Deutschland aus. Die haben also eine laute Lobby…im Endeffekt wäre es aber kein all zu großer Einschnitt, würden gar keine Autos mehr in Deutschland gebaut.
M. meint
Ich kenne Dresden besser als du, und dort kommen viele Sehenswürdigkeiten lange vor der Manufaktur, und das schon immer. Auch wenn die Manufaktur durchaus etabliert und gut besucht ist.
Du kennst die Stadt überhaupt nicht, das zeigt dein Beitrag sehr gut.
Und jetzt hakt auch noch die KI…
Jörg2 meint
Vertraglich zugesicherter Arbeitslohn ist bei Vertragseinhaltung nicht kürzbar.
Was man auch nicht darf, ist, wie VW das gerade „vorgelebt“ hat, mit personenbezogenen Krankheitsdaten innerhalb des Unternehmens versuchen, Personalabbau zu betreiben. Der Staatsanwalt klärt das.
Es wird langsam Zeit, dass es in D ein Unternehmensstrafrecht gibt. Man „hängt“ immer die Kleinen und die Geschädigten können dann versuchen, sich am privatinsolventen Kleinen irgendwie Entschädigung zu holen.
Futureman meint
Für die Mitarbeiter wäre die Übernahme ein Segen, da so die Arbeitsplätze langfristig gesichert sind. Für VW wäre es marketingtechnisch eine Katastrophe.
TomTom meint
Warum sollte BYD an der Bude interessiert sein?
Die Chinesen bauen Autos in Dark Factorys wo fast ausschließlich Roboter werkeln um Kosten zu sparen und damit die Preise vergleichsweise niedrig zu halten.
Das würde dem Konzept gegenlaufen und ich denke auch nicht das es der chinesischen Philosophie entspricht sich mit diesen Massenprodukten in so einem Nischenprojekt zu profilieren.
Future meint
China könnte den Touristen in Dresden zeigen, wie sie mit ihren Robotern Autos bauen. Es geht doch ums Image. Sicherlich würden sie auch viele Humanoide einsetzen, was zusätzliche Resonanz in den Medien bringen würde. BYD könnte sich also in der europäischen Öffentlichkeit als modern und einzigartig präsentieren.
Gleichzeit rettet BYD damit die Fabrik von VW. Das ist ein weiterer Aspekt, um zu punkten und mehr Sichtbarkeit in Deutschland zu erzielen.
Interessant ist auch, dass die Meldung von Car News China bereits alle großen europäischen Portale zur Elektromobilität aufgenommen haben.
Vemrutlich geht es nur noch ums Geld bei dem Deal, denn davon braucht VW halt eine Menge in diesen Zeiten.
M. meint
Das ist keine Fabrik, und dort kann man keine Autos bauen.
Auch nicht mit Robotern.
Dort gibt es nur eine Endmontagelinie für angelieferte und vormontierte Teile – inkl. lackierte Karossen. Ein Showroom, wo Kunden selbst Hand an ihr Auto legen konnten, bevor sie es mitgenommen haben.
Das ist jetzt zwar dumm für deinen Post, aber nun mal die Realität.
Future meint
Die VW Manufaktur war 24 Jahre lang die wichtigste Touristenattraktion in Dresden mit über 100.000 Besuchern jährlich.
Es ist eigenartig, wenn Akteure aus dieser Branche das jetzt als »Showroom« abqualifizieren. Für die Besucher war die Manufaktur ein Symbol für die deutsche Automobilbaukunst mit enormer Anziehungskraft.
BYD hat das verstanden und will die 100.000 Besucher zurückholen. Das ist nicht die schlechteste Marketingidee – aber man muss sich das natürlich leisten können.
M. meint
Sich das leisten kann BYD aber nicht, weil sie es
a) nicht wollen, also gar kein Budget dafür haben, und
b) VW nicht verkauft, was den Kaufpreis in ziemliche Höhen treiben dürfte, bis man sich das „nochmal überlegt“. Aber das scheitert ja schon an a).
Der Standort ist immer als „gläsere Manufaktur“ betrieben worden, nie als Werk, dort ist immer Show betrieben worden, es war immer eine Touristenattraktion und ist das weiterhin, du brauchst nicht beleidigt zu sein, dass sich das durch diese Fake-Meldung nun nicht ändert und mit einem deiner Lieblingshersteller/Auftraggeber nichts zu tun hat.
M. meint
Nachtrag:
https://www.adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/inspirationen/deutschland/dresden-sehenswuerdigkeiten/
7 sekunden…
MK meint
@M:
Wie? Der AUTOmobilclub ADAC listet die aus seiner Sicht 17 wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dresden und nicht mal bei denen ist die Manufaktur dabei? Jetzt zerstören Sie aber das Weltbild von Future…
Tinto meint
„Für die Besucher war die Manufaktur ein Symbol für die deutsche Automobilbaukunst mit enormer Anziehungskraft.“
Nur zur richtigen Einordnung der 100.000 Besucher
Mercedes-Benz Museum Stuttgart 1 Mio. Besucher pro Jahr
BMW Museum München 850.000 Besucher pro Jahr
Porsche Museum Stuttgart 600.000 Besucher pro Jahr
Audi Museum Ingolstadt 130.000 Besucher pro Jahr
MK meint
@Tinto:
Es fehlt noch die „Autostadt“ in Wolfsburg mit rund 2,4 Millionen Besuchern pro Jahr…und jetzt reicht es aber wirklich mal mit Fakten und wir gehen wieder zurück zu wilden Behauptungen…
Tinto meint
:-)
BYD darf gerne die Gläserne Manufaktur übernehmen, das wäre nach meiner Meinung aber ein Marketingtechnisches Desaster. Mehr als ein paar tausend Besucher im Jahr würden sich nicht dorthin verirren.
David meint
Es handelt sich nicht um ein Werk. Es ist eine einzige feine Endmontagestrecke. Die Teile dafür müssten aber woanders produziert werden. Die chinesischen Konzerne sprechen eher über Grünheide. Das ist ein Werk. Zumal die neueste Idee dort, den Kranken den Arbeitslohn zu streichen, auch besser mit im Heimatland üblichen Gebräuchen übereinstimmt.
Powerwall Thorsten meint
Langfristig gesehen wird jeder fleißige Mitarbeiter – – – egal in welchem Werk froh darüber sein, wenn mit nicht arbeitswilligen „Kranken“ Mitarbeitern nach einer gewissen Zeit entsprechend verfahren wird.
Mir ging das während meiner Jahre als Angestellter schon dazumal viel zu lange.
Das sichert nämlich langfristig die Arbeitsplätze der arbeitswilligen Mitarbeiter.
Der Bundestag hat diesbezüglich übrigens gerade ein Gesetz in Arbeit welches „Krankheit“ auf 72 Wochen begrenzt und das „beliebt gewordene Diagnosenhopping“ verhindert.
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Es gibt aber vielleicht auch die Leute, denen bewusst ist, dass z.B. eine schwere Krebserkrankung jeden jederzeit treffen kann. Ich für meinen teil arbeite also lieber bei einem Arbeitgeber, bei dem ich im Falle einer solchen Erkrankung abgesichert bin.
Zumal sich diese Firmenpolitik ja offensichtlich bei Tesla nicht in höheren Löhnen für die „fleißigen Mitarbeiter“ niederschlägt als bei VW, sondern nur zu einem immer noch reicheren Elon Musk führt.
Wenn man also wenigstens selber etwas davon hätte, könnte ich Ihre Aussage noch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. So ist es nur Misstrauen und Missgunst gegenüber anderen.
Vor Allem: Was bedeutet es denn, wenn Sie von „zu lange“ sprechen? Vom Arbeitgeber wird verlangt, bis zu 6 Wochen Lohnfortzahlung zu leisten. alles danach übernimmt die Krankenversicherung und wenn ein Arbeitgeber nicht (wie es z.B. VW tut) das Krankengeld aufstockt, kostet der Arbeitnehmer ab Woche 7 seiner Krankheit den Arbeitgeber keinen Cent.
Und eine neue Diagnose einer anderen Erkrankung führt auch schon heute nur dann zu einem weiteren Anspruch, wenn die Krankheiten nicht nahtlos aneinander anschließen, sondern man dazwischen gearbeitet hat…und zwar regulär und nicht im Rahmen der nach langer Erkrankung üblichen Wiedereingliederung, in der die Arbeitszeit ebenfalls nicht vom Arbeitgeber bezahlt wird, weil man formal weiter krankgeschrieben ist.
Wer also länger als 1,5 Jahre am Stück krank ist, bekommt auch bei wechselnden Diagnosen maximal 6 Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber, danach 72 Wochen Krankengeld (macht man in der Zeit eine Reha, gibt es das niedrigere „Übergangsgeld“, die Zeit wird aber dennoch angerechnet) von der Krankenkasse, danach 52 Wochen Arbeitslosengeld (auch bei bestehendem Arbeitsvertrag…nennt sich „Nahtlosigkeitsregelung“) und danach Bürgergeld oder Erwerbsminderungsrente (oder beides).
Futureman meint
Das macht das „Werk“ von VW ja noch interessanter: Einfach fast fertige Autos aus China einführen, dort die Endmontage, einen Aufkleber Made in Germany drauf und mit viel Tamtam an den Kunden übergeben. Die gesparten Zölle kann man in das Übergabeevent stecken.
M. meint
Ist es nicht mal an der Zeit, mit den Tagträumen aufzuhören und sich der Realität zu stellen, z. B. den 70% bei EU-Herkunft der Teile?
Ben meint
Für die 3 sächsischen Werke, Dresden, Chemnitz und Zwickau, wurde heute die Integration in die VW AG wegen „technischer Probleme “ „verschoben“, ganz zufällig wenn ans Licht kommt das BYD interesse an einem Werk hätte, wärend eine GmbH wie z.B. die VW Sachsen Gmbh, leichter auzugliedern ist als ein AG Standort wie Emden Zufälle gibts, ein Schlem wer böses denkt.
M. meint
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M. meint
Ok, ist es besser, wenn ich nicht wie er „Schlem“, sondern „Schelm“ schreibe?
Oder muss ich auch Aluhut-Kommentare zum erdachten Verkauf im Falle von was-wäre-wenn loslassen?
MK meint
@Ben:
Die „Gläserne Manufaktur“ ist genau das, was der Name sagt: eine Manufaktur und kein Werk…besagte Manufaktur hat laut VW-Angaben in den mehr als 23 Jahren insgesamt gut 165.000 Fahrzeuge montiert. Das kann das vergleichsweise kleine Werk Emden in weniger als einem Jahr bauen (inkl. Karosserieherstellung, was in Dresden niemals existierte) und hat dafür rund 50mal mehr Mitarbeiter als die Manufaktur…Ihr Vergleich hinkt also doch sehr deutlich.
Sie können sich ja mal ausrechnen, was es VW alleine kostet, eine in einem anderen Werk gefertigte Karosserie ohne Räder, Motor, Scheiben usw. transportfähig zu verpacken und nach Dresden zu fahren. Alleine dieser Transport dürfte schon mehr kosten, als man bei einem komplett in Zwickau gebauten ID.3 insgesamt Gewinn gemacht hat. Von der ganzen anderen Logistik mal abgesehen…