Tesla will die Fertigung von Batteriezellen an seinem europäischen Standort in Brandenburg nahe Berlin ausbauen. Dafür investiert der US-Elektroautobauer zusätzliche 250 Millionen US-Dollar (213 Mio. Euro). Das soll rund 1500 neue Arbeitsplätze in der Gemeinde Grünheide schaffen. Das Vorhaben gehe mit einem signifikanten Arbeitskräftebedarf einher, teilte das Unternehmen laut Medien mit.
Derzeit werden in Brandenburg nur Batterie-Komponenten von Tesla produziert. Die einzelnen Akkus entstehen in den USA und Asien und kommen nach Deutschland. Das Unternehmen will nun vor Ort jährlich Batteriezellen mit einer Gesamtkapazität von 18 Gigawattstunden (GWh) herstellen – bisher war mit 8 GWh geplant. Ab nächstem Jahr solle vom Akku bis zu Elektrofahrzeugen alles an einem Standort produziert werden, erklärte Tesla.
Laut Werksleiter André Thierig wurde die Entscheidung unter anderem im Zusammenhang mit resilienteren Lieferketten getroffen. Zudem passe das Vorhaben zu den aktuellen Wachstumsplänen, „wo wir sicherstellen wollen, dass wir genügend Zellen, genügend Batterien in Zukunft haben werden für die Vergrößerung unserer Produktion auf der Fahrzeugseite“. Das sagte Thierig gegenüber rbb24 Brandenburg aktuell.
Im April hatte Tesla angekündigt, seine Produktion im Standort Grünheide hochfahren zu wollen. Ziel sei es, ab Juli 20 Prozent mehr Elektroautos zu fertigen als bisher. Das wären rund 6000 Stromer jede Woche oder 300.000 im Jahr – und damit weit weniger, als das Unternehmen zum Start seiner Produktion in dem Werk angepeilt hatte. In einer ersten Phase sollten 500.000 E-Autos in Deutschland vom Band rollen. Anschließend wollte man bis zu eine Million Fahrzeuge im Jahr bauen.
Zum Erreichen der neuen Ziele sollten 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Derzeit beschäftigt Tesla in Grünheide rund 10.700 Mitarbeiter, vor rund zwei Jahren waren es noch 12.400 gewesen. Die Schaffung der neuen Arbeitsplätze soll mittelfristig geschehen. Wie die Märkische Allgemeine berichtete, sollen bis Ende dieses Jahres zunächst 350 neue Stellen im Batteriewerk entstehen.
An E-Autos wird in Teslas einziger Europafabrik exklusiv das SUV-Coupé Model Y hergestellt. Die ebenfalls in der Mittelklasse angesiedelte Limousine Model 3 wird aus China importiert. Die bislang aus den USA nach Europa kommenden großen Baureihen Model S und X wurden jüngst eingestellt, weil sich Tesla mehr auf autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz und Robotik fokussieren will.


hu.ms meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
hu.ms meint
Infos zu tesla auch in der ard-mediathek:
das tesla-experiment
David meint
Ob die Schwachlastzelle in Grünheide überhaupt in Produktion geht, steht in den Sternen. Angesichts der letzten Messungen der Kapazität und der damit einhergehenden Verbraucherbeschwerden dürfte diese Lösung kaum durchzuhalten sein. Zumal es unglücklicherweise BMW gibt, die aufzeigen, welche Reichweiten in der Mittelklasse möglich sind, wenn die Batterieproduktion gelingt.
Auch sonst läuft es gerade nicht. Tesla ist dabei, das eine Level 2 System namens Autopilot abzumoderieren, damit die Schafe für das andere namens FSD 100€/Monat Schutzgeld zahlen, wenn sie weiter Wert auf eine Spurführung legen. Mit anderen Worten: Tesla gibt damit zu, dass der Mehrwert von FSD nicht vorhanden ist. Sonst hätte man nicht den Autopilot bis auf Null entfeinern müssen.
Powerwall Thorsten meint
Sag mal liegt das an den zugeführten Flüssigkeiten auf der Bollerwagenfahrt heute, oder am Schaum der dir durch die Fahrt über den holprigen Feldweg vor dem Mund zu stehen scheint?
Tesla Bashing ohne Sinn und Verstand?
Da warst du früher auch schon einmal besser.
Offensichtlich sehen das Millionen von Aktionären etwas differenzierter, wenn ich da so die Aktien deines Arbeitgebers mit den +30 Prozent meines Lieblingsherstellers in den letzten Wochen so vergleiche.
Paule meint
Tatsächlich funktionieren bei BMW und TESLA die Gesetzte der Marktwirtschaft. Wenn man mehr Kapazität bestellt, muss man mehr Geld mitbringen. Ist nicht die Möglichkeit!
110 kWh = 75 k€
80 kWh = 50k€
Hätte ich nicht für möglich gehalten! Völlig unerwartet für alle. Gut, dass es BMW gibt, die zeigen, dass man auch gößere Akkus in Autos bauen kann.
David meint
Aber wo ist denn dieser Tesla für 75k? Aktuell sehe ich nur drei Reichweiten beim Model Y: zu wenig, auch zu wenig, immer noch zu wenig. Du willst also sagen, man solle zu anderen Hersteller gehen? Da stimme ich zu und das machen die Leute ja auch.
Paule meint
Der 75k€ Tesla steht neben dem ix3 für 38k€ mit 530 km WLTP und Vmax 200.
Huch, kann BMW nicht?
Manchmal zweifle ich wirklich Dir.
Powerwall Thorsten meint
David Menschen die ihre Mobilität selber bezahlen treffen einfach rationale und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen.
Nur Menschen, die anderen über „Status“ etwas vorzugaukeln versuchen „brauchen“ ein Fahrzeug mit einer Reichweite, die sie nur wenige Male im Jahr wirklich ausreizen müssen.
Wenn deine Chefin dir ein solches Fahrzeug zur Verfügung stellt – schön für dich.
Wir anderen können eben ein Preis/Leistungsverhältnis richtig einordnen, deswegen hat auch noch kein anderer Hersteller in Summe mehr als 9 Millionen BEV verkauft – Tesla aber schon.
Frag mal meinen Freund, warum er lieber 36.000€ für ein Model Y standard Range ausgibt, als 40.000 für einen iD Polo GTI.
Der Tesla fährt für weniger Geld nicht nur weiter und schneller – er bietet auch viel mehr Platz und beschleunigt wie der „tolle GTI“
hu.ms meint
Hey Thorsten,
muss dir in sachen reichweite und status wieder mal zustimmen.
Mein ID.3 Pro 150kw RWD beschleunigt auch wie der ID.Polo GTI.
Er passt auch in alte 5m garagen und kostet akuell ab 34K – plus ausstattung, minus rabatt.
Und man muss sich nicht dumm ansprechen lassen, warum man einen typen wie Elon durch den kauf unterstützt.
Die Wahrheit meint
Es ist allgemein bekannt, Tesla hatte umgeplant, da die Batteriefertung im Heimatmarkt stark gefördert wurde. Die Förderung ist abgeschöpft. Jetzt macht es Sinn, den ursprünglichen Plan mit fortzuführen und zu vollenden. Die Eigenentwicklung der Zelle 4680 wird schon länger im Cybertruck und im neuen Semi Truck verbaut und haben sich bewährt.
Der Kostenvorteil durch die eigene Produktion hat auch den Vorteil, unabhängiger von gestörten Lieferketten zu sein. Aber auch der viel schnellere Eingriff im Design, Produktverbesserung und Softwareanpassungen im BMS sind große Vorteile, die TESLA auszeichnen. Mit der eigenen Batterieproduktion erhöht TESLA due ohnehin schon hohe Fertigungstiefe mit dem teuersten Produkt am eAuto nochmals deutlich.
750.000 Einheiten hat TESLA in Grünheide produziert. Jetzt kommt die Fertigung der eigeben Batteriepacks am gleichen Standort hinzu. Kurze Wege senken die Fertigungskosten.
Auch bekannt ist, dass TESLA von der RDW.nl eine Genehmigung für FSD überwacht erhielt und inzwischen immer mehr Länder signalisieren, die Genehmigung zu übernehmen. Belgien agiert pro aktiv mit der RDW und Tesla, legt seine Planung sehr transparent offen und postet auch auf X. Das KBA versteckt sich hinter der UNECE Abstimmung.
Nach meinen Informationen ist TESLA der einzige Hersteller, der in Europa eine Genehmigung für „Hands free“ auf Autobahnen, Landstraßen und Städten erhielt. Das ist der gravierende Unterschied zu anderen Level 2 Systemen.
Kein deutscher Hersteller kann mit dem TESLA FSD mithalten, daher verwundert der Schlafmodus deutscher Politiker und KBA nicht.
Alle bekannten Level 2 Systeme sind dem TESLA Level 2 System weit unterlegen. Insofern ist der derzeitige Kaufpreis fair und nach dem 21. Mai 2026 wird auf 99€ Abo Preis umgestellt. Wenn ich sehe, was deutsche Autohersteller an Abogebühren verlangen, für einfache Dinge, die bei TESLA Serienausstattung bedeuten, dann liegt TESLA auch hier kundenfreundlich vorne. Die steigenden Verkaufzahlen geben TESLA recht. Ob der Mitbewerb seine Abo Strategien beibehalten kann, muß der Kunde entscheiden.
Selbst die Level 3 Systeme von BMW und Mercedes waren lächerlich eingeschränkt, von Kunden wenig gekauft und noch weniger genutzt. Deswegen hat BMW und vor allem Mercedes aufgegeben und wollen auf ein Level 2 zurück rudern, welches sie noch nicht mal selbst entwickeln, aber noch selbst trainieren müssen.
hu.ms meint
Es gibt kein tesla FSD !
Es muss ununterbrochen überwacht werden !
Also schreibe immer “ supervised“ dazu !
Entscheidend ist doch: wieviel mehrumsatz bringt das aktuellste level 2 system ?
2 % oder doch 3%… :-))
Die Wahrheit meint
Wenigstens gibt es noch Firmen, die in Deutschland investieren.
Andere bauen ab, gegen weg oder sterben still und leise.
David meint
Im Grunde genommen muss es heißen, Tesla hat versprochen, 250 Millionen Dollar in die Zellfertigung in Grünheide zu stecken. Die Genehmigung ist von 2021 und eigentlich wollten sie 2022 anfangen und haben schon angefangen Equipment zu transferieren.
Aber wie man am Kalender feststellen kann, ist in vier Jahren jetzt nichts passiert. Und sollte es eine echte Zellfertigung sein, wäre es gar nicht mal so dumm, wenn sie sich fachliche Hilfe holen. Denn sie können es nicht. Aus der Long Range Version ist eine Middle Range Version geworden…
Es wird zwar bei BMW niemand eine Flasche aufmachen, weil jetzt der Reichweitenvorteil des iX3 auf 200 km angewachsen ist. Denn natürlich schwankt niemand zwischen iX3 und Model Y. Aber es sind Fahrzeuge derselben Klasse… bei BMW kostet der Spurassistent demnächst auch keine 110 € im Monat.
Paule meint
„Aber es sind Fahrzeuge derselben Klasse“
Hmm. Ich bringe mehr Geld mit und bekomme mehr Akku. Unglaublicher unerwarteter Erkenntnisgewinn!
Ich erinnere mich dunkel an die letzte Verbrenner-Bestellung: Mehr Power, mehr Kohle. Ob es beim BEV auch solche Zusammenhänge gibt?
Die Wahrheit meint
Die Zellproduktion ist ein wichtiger und richtiger Schritt für Grünheide. Jeder Ausbau in Deutschland mit Arbeitsplatzerweiterung kann im Deutschland nur willkommen sein.
Auch wenn sich Merz bemüht, er ist glücklos in seinem Handeln.
>>>> Paule meinte am 13.05.2026 um 12:53
Tesla Umsatz je Mitarbeiter 2025: 703.543
VW Umsatz je Mitarbeiter 2025: 482.510
Tesla Gewinn je Mitarbeiter 2025: 28.149
VW Gewinn je Mitarbeiter 2025: 10.002
Erklär mir bitte nochmal Deinen Text, habe nicht verstanden, was Tesla im Vergleich zum Wettbewerb unter dem Strich falsch macht. <<<
Die Zahlen sind valide, habe ich von mehreren KI prüfen lassen. Kann ja jeder selbst für sich nochmal rechnen.
hu.ms meint
Es geht um die zukunft !
Und da verkauft tesla ohne neue modelle immer weniger. Andere mit neuen modellen immer mehr. Einfach 2023 bis 2025 ansehen.
Und natürlich gibts auch unterschiedliche ansätze. Einer ist, zunächst marktanteile zu erzielen und dann aus dieser position mehr zu verdienen. Dürften auch die chinesen in europa so angehen.
Und noch: wen werden die chinesen mehr BEV-marktanteile in europa abnehmen ? Tesla oder dem marktführer, der schon den markteintritt der japaner und koreaner entspannt verkraftet hat ?
Paule meint
Wer ist der Weltmarktführer im BEV-Markt? Oder meinst Du wieder einen von Dir rausgesuchten Einzelmarkt?
hu.ms meint
Antwort: BYD – mit steigender tendenz. tesla ist noch zweiter – mit fallender tendenz.
Und ich schrieb ja von der zukunft. Schätze, das tesla 2028 von weiteren herstellern überholt wird.
Ist auch logisch, da es Elon nicht mehr um die autoproduktion geht (er hat verstanden, dass andere das mittelfristig besser machen) , sondern um fahrerlose taxis, die tesla selbst betreiben will.
Wenn es fahrerlose taxis gibt – und das dauert noch 10 jahre dauern und keiner weiß wer es als erster bringen wird – wird der autoabsatz stark zurückgehen – insbes. bei einer überalterten gesellschaft.
Powerwall Thorsten meint
Mal eine Frage an die Lästerschwestern der Bürogemeinschaft und deren Rädelsführer David: am 15. März 2021 hat VW den Tesla Battery Day nachahmend, einen „power Day“ veranstaltet und dort den Bau von vier „Giga Factories“ angekündigt.
Heute sind ja erst knapp fünf Jahre ins Land gegangen.
Von diesen Ankündigungen ist glaube ich heute lediglich Salzgitter seit Ende letzten Jahres aus Steuergründen in Betrieb??
Wie viel Gigawatt Zellproduktion der „Einheitszelle” haben die bis jetzt schon in Fahrzeugen verbaut?
Ich frage für einen Freund
;-)
hu.ms meint
Gegenfrage: wieviele % der von tesla in ihren autos verbauten zellen wurden von tesla selbst gefertigt ?
Paule meint
100% mehr im Vergleich zu VW.
https://teslamag.de/news/20-millionen-tesla-zwischenstand-4680-batterie-texas-61789
hu.ms meint
Wieder mal meine frage nicht beantwortet – sondern auf andere hersteller abgelenkt. Typisch tesla-fans.
Powerwall Thorsten meint
@ Die elektrische Community;
Er checkt es nicht – Short Time Memory Loss ?
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Wie viele eigenentwickelte Batteriezellen hat Tesla denn in seiner Unternehmensgeschichte hergestellt?
Und welche Steuervorteile hat VW in Salzgitter Ihrer Behauptung nach denn jetzt genau bekommen?
David meint
Die Verkaufszahlen in Europa waren offenbar bisher zu gut. Daher hat Tesla einen neuen Ansatz im Vertrieb gewählt, um in Grünheide nicht einmal mehr 160.000 Fahrzeuge bauen zu müssen:
Sie versuchen bei Tesla seit Jahren ihre Leistung zu entfeinern. Jetzt wird der Autopilot aus der Serienausstattung gestrichen. Demnächst ist der weg und für eine Spurführung muss man dann FSD abonnieren.
Die ersten Kommentare der Tesla Fans sind natürlich euphorisch: Super, dass ich jetzt 100€ im Monat für etwas bezahlen muss, was vorher gratis war. Danke Tesla, bisher musste ich nur zehn Euro einwerfen, damit das Auto überhaupt funktioniert. Jetzt sind es 110 €.
Paule meint
Autossteer ausschließlich in Nordamerika nicht mehr gratis verfügbar. Warum triggert Dich das?
Paule meint
Ich verstehe den Aufreger wegen dem Akku nicht. Über 600 km WLTP mit dem großen Akku, das ist auf vergleichbarem Niveau der Mitbewerber in dieser Fahrzeugklasse. Alles Wichtige an Ausstattung an Bord, kräftiger Motor deutlich über 300PS, 200 km/h, muss man sich nicht verstecken. Wird sich auch weiterhin super verkaufen.
Aztasu meint
Das ist Mittelfeld. Die Ladegeschwindigkeit ist liegt im hinteren Feld. Niemand braucht den Akku im Jahre 2026/2027, insbsesondere nicht für den Preis die Tesla aufruft die einfach lächerlich sind
Paule meint
Hatte die von mir genannten Eckwerte mit ID4 verglichen. Wollen wir das nochmal für die Ladegeschwindigkeiten ausdehnen? Finde zu beiden was um die 25-30 Minuten. Preise sind seit Jahren bei Tesla völlig in Ordnung, Kunden honorieren das aktuell sogar zunehmend.
Frank Peters meint
Es sind halt 32min+ für 10-80% bei Tesla. Das ist einfach nur schlecht.
Paule meint
Die Ladezeit des VW ID.4 von 10-80 % an einer DC-Schnellladestation beträgt in der Regel ca. 25 bis 35 Minuten. Das ist einfach nur schlecht?
Pro-Modelle (77 kWh Batterie): In der Regel ca. 26 bis 30 Minuten
Pure-Modelle (52 kWh Batterie): Ca. 25 bis 33 Minuten
Also ich stelle fest, Tesla ist auf vergleichbarem Niveau der Mitbewerber in dieser Fahrzeugklasse.
Powerwall Thorsten meint
Hast du Ladestress?
Ich lade 90% AC mit der Sonne als Energielieferant – So What?
hu.ms meint
Paule, in der klasse gibts auch BMW und MB BEV mit moderneren konstruktionen und besseren ladezeiten.
hu.ms meint
Diese vergleiche sind ungenau.
Deshalb wurde ein neuer vergleichswert entwickelt, der auch den verbrauch berücksichtigt:
Durchschnittliche ladedauer in min. für die nächsten 100 km.
Wobei der durchschnitt aus 10-80% zu ermitteln ist.
M. meint
Die Hauptsache ist ja, dass es den Teslafans gefällt.
Weniger Ladegeschwindigkeit und weniger Reichweite für mehr Geld?
Passt?
Lass das mal EM wissen. Den fallen dazu direkt ein paar Sparmaßnahmen ein, die ihr dann bejubeln könnt.
Paule meint
„Die Hauptsache ist ja, dass es den Teslafans gefällt.“
Muss ich Dir recht geben. VW-Fans wird es egal sein.
M. meint
Nicht nur denen.
David meint
Tja, du hast natürlich recht, es ist ja nicht das erste Mal dass Tesla am Akku entfeinert und dass es auffällt. Nur ist es diesmal so, dass sie nicht wie sonst die billigsten Chargen am Markt eingekauft haben. Wie sagte noch letztes Jahr Navarro über Murks:“He’s not a car manufacturer. He’s a car assembler…He wants the cheap foreign parts.”
Aber diesmal ist es anders, es ist das eigene Produkt. Schwachlastzelle, schreibe ich ja hier seit Jahren. Jetzt ist es bewiesen: Denn das Internet vergisst nichts, also auch nicht, dass Tesla 60 km von der Uhr nehmen musste. Ich freue mich schon auf den angekündigten Vergleich einer 4680 gegen eine 4695. Das wird lustig!
Powerwall Thorsten meint
Ja da freue ich mich auch schon drauf – vor allem auf den wirtschaftlich entscheidenden Vergleich: den Preis pro Zelle
Und dann natürlich an die Zyklenfestigkeit und die potentielle Brandgefahr – Grüße an Porsche, ehe ich es vor Lachen vergesst
Time will teach you
M. meint
Interessante Kreation, diese „potenzielle Brandgefahr“.
Was vielleicht interessiert:
– gab es woanders mal potentielle Brandgefahr?
– was hat man dort dagegen getan?
– gab es dort Brände?
– wie viele Taycan sind eigentlich abgebrannt… und wie viele Tesla?
Auch spannend: die Kundensicht hat bei Torsten gar keinen Platz. Der Hersteller spart Geld, das macht ihn an. Was der Kunde davon hat – how cares?
M. meint
es muss natürlich „who“ heißen. Sind die gleichen Buchstaben ;-)
Powerwall Thorsten meint
Ja, ist Englisch – Vermutlich auch an der FH?
Erzähl uns doch mal, wer seine Kunden angeschrieben hat und “vom Parken in geschlossenen Garagen” gewarnt hat und wie viele Rückrufe der jeweilige Hersteller hatte und wie viele Packs da in Werkstätten gewechselt worden sind? Dein Schreibtisch-Gegenüber sollte da bestens informiert sein.
M. meint
Ne, nicht FH.
Aber wir achten mal drauf, wenn du dich das nächste Mal vertippst.
Und bitte keine Ausflüchte – die Zahlen zu meinen Fragen, bitte.
Nur wenn du kannst, natürlich.
Aber ich lege mal was vor, damit du siehst, was ich meine.
https://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/tesla-auf-parkplatz-ausgebrannt-141492
Gegenüber ist Tapete. Die weiß von all‘ dem hier scheinbar nichts. Die antwortet nicht mal.
Powerwall Thorsten meint
Wird an der FH Statistik nicht so ernst genommen, oder willst du tatsächlich über 9 Millionen verkaufte BEVs von Tesla mit – wie vielen verkauften Taycans vergleichen, etwas über 170.000?
M. meint
Was du über Statistik weißt, passt auf einen Stecknadelkopf, mit dem Malerpinsel geschrieben.
Aber wir wäre es denn jetzt mal mit Fakten?
Oder hast du keine?
Powerwall Thorsten meint
Fakten sind natürlich schwierig, wenn Porsche diese Zahlen einfach nicht veröffentlicht – die werden wohl wissen, warum.
Oder hast du mir da auch einen „schlauen“ FH Link, den ich übersehen habe?
M. meint
Es ist deine Behauptung – und du findest keinen Beleg, um sie zu beweisen?
Mir war das von Anfang an klar, dir immerhin hinterher.
Einfach mal was ausgekippt. Fakten, warum denn?
Deswegen nennt man das wohl „FUD“.
hu.ms meint
„Wird sich auch weiterhin super verkaufen.“
Die marktanteile und der gesamtabsatz fallen aber von jahr zur jahr….
Was ist daran super ?
M. meint
Eigentlich sind das gute Nachrichten für diese Region.
Es ist aber zu hoffen, dass die Zelle – vermutlich wird das ja die 4680 sein – bis dahin noch einen Entwicklungsschub macht. Bisher ist die Kapazität deutlich unter (früherem) Ziel, was Teslakäufer feststellen, wenn sie die Reichweite einen neuen Y LR mit der von vor wenigen Monaten vergleichen.
https://teslamag.de/news/19-26-tesla-4680-frust-europa-fsd-abo-april-boom-semi-orders-terafab-kosten-66750
Ob die Kunden das mögen?
David meint
Erinnerst du dich nicht, was der Doktor der Physik Zeng (CATL) Bachelor Murks sagte: „4680 is going to fail and never be successful. We had a very big debate, and I showed him,” Zeng said. “He was silent. He doesn’t know how to make a battery. It’s about electrochemistry.“
M. meint
Doch, ich erinnere mich.
Technisch hatte Zeng ja Recht, aber er hat nicht mit der Kundschaft gerechnet. Der kann man sowas unterjubeln – und sie jubelt. Was man als Kunde davon hat, interessiert bei Tesla nicht mal diese Kunden. Dort ordnet sich jeder dem Gewinn von EM unter.
Das ist doch Religion, kein normales Kunde-Lieferant-Verhältnis, das siehst du doch auch?
David meint
Ich sehe das und stimme dir zu. Ich leide aber auch nicht unter dem Stockholm Syndrom.
Futureman meint
Die gleiche Summe könnte Porsche viermal in die Batterieproduktion stecken, wenn sie nicht gerade die Summe minus gemacht hätte. So langsam macht sich bemerkbar, wer aufs richtige Pferd gesetzt hat.
hu.ms meint
Da vergleicht einer ernsthaft tesla mit porsche… :-))
Future meint
Damals sind ja Kunden von Tesla zu Porsche wegen dem Taycan. Allerdings sind die nicht lange geblieben. Über die Gründe wurde hier ja auch schon viel diskutiert.
M. meint
Hast du denn Statistiken oder sonstige belastbare Daten zu Kundenbewegung im Zusammenhang mit dem Taycan?
Dann würde ich die gerne mal sehen!
Thorsten 0711 meint
Ich glaube ja viel, aber ganz sicher nicht, dass Porschefahrer zu Tesla wechseln.
In den teuren Wohnvierteln in Stuttgart sehe ich jedenfalls sehr wenige Teslas.
Powerwall Thorsten meint
@ Thorsten0711
Vielleicht solltest du mal schauen, wie viel Porsches im Vergleich zu Teslas in den teuren Wohnvierteln von Freemont stehen.
Äpfel mit Äpfeln vergleichen könnte eventuell die eigene subjektive Wahrnehmung erleuchten.
David meint
Bisher wird der komplette Akku fertig angeliefert, damit also 40 % der Wertschöpfung und die Zahlen, die wir kennen, deuten darauf hin, dass subsequent 200.000 Autos bei 60 % Wertschöpfung im Jahr in Grünheide entstehen. 120.000 Autos mit 100 % Wertschöpfung, also mit 12.000 Mitarbeitern. So auf den Punkt gebracht, damit auch Kommentatoren aus dem Tesla Lager rechnerisch folgen können. Damit betragen die Lohnkosten 1,2 Monatsgehälter pro Fahrzeug. Das mal ungeachtet der letzten Meldungen, dass 2015 nur 160.000 Autos gefertigt wurden und auch die Belegschaft auf 10.000 abgebaut wurde.
Jetzt soll also die Wertschöpfung erhöht werden. Und in einem Jahr werden 18 GWh eigene Zellen gefertigt. Ich darf nur daran erinnern, wie lange eine funktionierende Produktion von Zellen dauert. Vor allem sollte Tesla sich selber dran erinnern, wie lange sie brauchten, bis die 4680 in volle Produktion gehen konnte. Und sie sollten nicht vergessen, dass die Zelle ihre ursprüngliche Spezifikation bis heute deutlich verfehlt und das sämtlichen Fahrzeugen etwa 14 % weniger Reichweite beschert.
Das stimmt doch alles von vorne bis hinten nicht. Glaubt die Führung denn wirklich, dass sie damit durchkommen? Dass z.B. niemand aus den beiden Tesla-Fan-Magazinen, Wirtschaftswoche und Handelsblatt, diese „Pläne“ näher analysieren? Zumal es ja nicht das erste Mal ist, dass in Grünheide eine Batteriezellproduktion fürs nächste Jahr angekündigt wurde. Die Genehmigung ist von 2021… Man muss auch kein Wirtschaft Experte sein, damit man aus öffentlich zugänglichen Fakten und Zahlen, die man in 5 Minuten findet, festzustellen kann, dass man diese Fabrik besser schließt. Nur passt das nicht in die Story.
McGybrush meint
Du meinst also man baut die Zellfabrik in Wirklichkeit gar nicht oder man baut sie für 250Mio einzig für die Zeitung damit die 3 Tage was zu berichten kann?
Deine Argumentation ist das eine. Aber was ist also der eigentliche Plan?
Paule meint
Tesla Umsatz je Mitarbeiter 2025: 703.543
VW Umsatz je Mitarbeiter 2025: 482.510
Tesla Gewinn je Mitarbeiter 2025: 28.149
VW Gewinn je Mitarbeiter 2025: 10.002
Erklär mir bitte nochmal Deinen Text, habe nicht verstanden, was Tesla im Vergleich zum Wettbewerb unter dem Strich falsch macht.
Future meint
Deshalb hat Tesla also volle Taschen.
Wieso kriegt Volkswagen nicht auch sowas hin?
Genügend schlaue Köpfe gibt es doch in Wolfsburg.
David meint
Deine frei erfundenen Zahlen kann niemand nachvollziehen. Wahrscheinlich selbst du nicht. Was man aber nachgucken kann, ist der letzte Quartalsgewinn. Der war beim VW Konzern 3,3 % und bei Tesla 2,1 %. Das Problem dabei ist aber nicht, dass Tesla im Vergleich hinten liegt. Sondern, dass VW keinen nennenswerten Gewinn machen muss. Sie geben Ihren Anlegern eine Rendite. Und bei Tesla gibt gibt’s nix! Nur Versprechen und Unwahrheiten, während 2,1% und ein KGV von 788 die Realität ist.
Jörg2 meint
Umsatz und Gewinn sind Pflichtangaben.
In den Erläuterungen finden sich in der Regel auch Angaben zur Personalstärke.
Du könntest einfach faktennah die Deiner Meinung nach richtigeren Zahlen hier nennen. Warum tust Du das nicht? Geht ja dann selbst mit Quellenangabe.
Jörg2 meint
„Was man aber nachgucken kann, ist der letzte Quartalsgewinn. Der war beim VW Konzern 3,3 % und bei Tesla 2,1 %.“
Man lernt eigentlich, kurz nach der BWL-Einführungsvorlesung, dass Gewinnzahlen in der entsprechenden Währung angegeben werden.
Und in der Grundschule, dass „%“ ohne Nennung des Grundwertes irgendwie Schall und Rauch sind.
Powerwall Thorsten meint
Ach David – Tesla investiert in die Zukunft, während VW sich durch Einkauf in den USA und China versucht den internationalen Arsch zu retten.
M. meint
„Tesla investiert in die Zukunft“
Letzte relevante Produktneuvorstellung… wann war die, 2020?
Seitdem hat man in Fahrzeuge nichts mehr wirklich investiert (jaja, am Y sind „fast alle Teile neu“, allein gefühlt 10x die Batterie, aber was hat’s gebracht?).
Die Zukunft spielt bei Tesla ja ohne Autos (was das Nicht-Robo-Taxi einschließt), das hat immerhin einen Nebeneffekt:
Die Teslafans tummeln sich irgendwann in Roboterforen, und KI-Foren, und… ist ja auch egal. Hier halt nicht.
Hier geht’s ja nur um Autos.
Paule meint
„Deine frei erfundenen Zahlen kann niemand nachvollziehen“
Hier noch ein Schmankerl:
Tesla Eigenkapitalquote 2025: 59,60%
VW Eigenkapitalquote 2025: 29,21%
VW ist und bleibt massiv überschuldet. Teslas Finanzen hervorragend!
Powerwall Thorsten meint
Wann werden deutsche (FH) Ingenieure eigentlich bemerken, dass es bei Tesla nicht mehr primär um die verkauften Fahrzeuge mit Lenkrad geht?
Vermutlich mit den üblichen 10 Jahren Verzögerung, die es dazumal auch bei rein elektrisch betriebenen Automobilen gebraucht hat, um den Schuß zu hören.
M. meint
Bei Tesla geht es deswegen nicht mehr um Autos, weil all‘ die großartigen und heftig abgefeierten Ideen zur Revolution des Autobaus nicht funktionieren, und Tesla kein kleineres Auto entwickeln, bauen und verkaufen kann, das noch Gewinn abwirft. Wenn sie das könnten, würde sie das doch machen. Das wäre ja auch gut als Basis für die Fahrsoftware – die sollen doch Leute kaufen/mieten, oder?
Läuft aber in der Breite eher so mittel, andere Hersteller haben abgewinkt, was den Elon schon ganz traurig gemacht hat – und jetzt brauchte er einen Plan B.
Und deswegen – NUR DESWEGEN – gibt es die Story vom Robotaxi und vom Roboter. Und da sind andere weiter, da wird es kein Tesla-Moment geben.
Powerwall Thorsten meint
Hat der Herr Ingenieur (FH) auf einer Fortbildung nach dem Studium eventuell schon einmal von großen Bauteilen aus speziellen Aluminiumlegierungen gehört?
Man hat dies bei Tesla „Gigacasting“ genannt – und diese „Revolution des Autobaus“ ist nur eine von vielen Dingen, die alt OEMs Tesla jetzt nachmachen.
Du könntest natürlich einmal zu Begriffen wie “agile Manufacturing” oder Unboxed Manufacturing” googeln, dann weißt du und David auch wieder, warum man es selbst als (FH) Ingenieur oder als Bachelor sehr weit bringen kann, wenn die Innovationskraft und der Arbeisteinsatz stimmt.
Ein gewisser Herr Musk hat das ja vorgemacht – wenn nur das Wörtchen wenn nicht wäre, dann würdest du nicht hier deine Arbeitszeit vergeuden.
hu.ms meint
@Paule:
Bitte um erklärung:
Wie ist man mit 29% eigenkapital überschuldet ?
M. meint
Thorsten,
dass du als Gärtner da nicht auf dem Laufenden bist, ist nicht weiter verwunderlich, aber das Pro und Contra von größeren Gussteilen wurde in der Branche – im Rahmen der sich natürlich ständig weiterentwickelnden technischen Möglichkeiten, die mit Tesla nicht viel sooo zu tun haben – schon diskutiert, als Tesla noch alleine der Name eines genialen Erfinders war.
Und es wird auch abgewägt: entgegen deiner PR-gefärbten Laienmeinung ist es nicht so, dass Guss von Großteilen ausschließlich Vorteile hätte.
Es hat Vorteile, und es halt Nachteile. Es kommt alleine auf die Gewichtung der jeweiligen Faktoren an, ob man größere Gussteile möchte oder nicht.
Dass du dich als Nichtschwimmer ständig ins Haifischbecken wagst – woran liegt das? ;-)
Daniel meint
Schön, Zellfertigung vor Ort ist immer gut. Problem scheinen die Zellen von Tesla zu sein. Da gibt es einen Bericht auf „Electrek“.
banquo meint
Die Performance der Tesla 4680 kann zwar noch etwas angepasst werden aber der Ausbau der europäischen Zellfertigung ist zu begrüßen. Hier erhält der Hersteller die Wertschöpfung übernimmt aber damit auch die Verantwortung.
Shino2 meint
Für den Standort Deutschland/Brandenburg ein gutes Zeichen.
Das stimmt doch positiv in diesen angespannten Zeiten.
Gernot meint
Ich habe den Ende 2021 bestellten Tesla wegen Elon Musk nicht abgenommen und werde, solange Elon Musk CEO oder Chairman von Tesla ist, auch keinen Tesla kaufen, weil ich Musk für einen rechtsextremen bis faschistischen Kriminellen halte, den ich nicht unterstützen will. Trotzdem kann man ja differenzieren und ich sehe nicht, warum man Tesla den Untergang wünschen sollte. Die Investition in Grünheide erfreulich. Ebenso ist die Schaffung von 1.500 Arbeitsplätzen positiv – nachdem allerdings auch schon (effektiv) 1.000 Arbeitsplätze abgebaut wurden.
Werden dann in Grünheide 4680-Zellen oder andere Zellen gefertigt? 4680-Zellen sind naheliegend, aber die Energiedichte der Zellen scheint ja so rückständig zu sein, dass damit ausgestattete Model Y LR RWD nun 52 km weniger WLTP-Reichweite haben als Model Y LR RWD, die mit zugekauften Batteriezellen anderer Hersteller ausgestattet sind.
McGybrush meint
Welches Politisch korrekte Auto ist es jetzt geworden?
Ein Togg? BMW? So viel Auswahl ist da ja nicht.
Future meint
Vielleicht ein Auto aus China. Schließlich ist China doch wieder der größte und verlässlichste Handelspartner der deutschen Wirtschaft. Jedes chinesische Produkt verbessert also die gute und freundschaftliche Handelsbeziehung mit dem Land, das auch soviel Wohlstand in Deutschland möglich gemacht hat. Warum also nicht aus geopolitschen Gründen in China einkaufen und somit wieder die Weltpolitk mitbestimmen.
Paule meint
Haben weitere 2 Autos aus China bestellt.
TM3 RWD Premium.
750 km WLTP für 50k€.
Also, bitte nichts gegen Autos aus China 🤣
M. meint
Is‘ schon gut, du hast dir deine Sozialpunkte für heute verdient.
Kannst dich wieder entspannen und weniger haarsträubende Geschichten erzählen.
Irgendwas, was dich nicht nach kommunistischer Sockenpuppe aussehen lässt. ;-)
M. meint
Togg – politisch korrekt?
Wahrscheinlich wird man überall etwas finden, wenn man lange genug sucht, aber bei Togg braucht man doch nicht mal an der Oberfläche zu kratzen.
eBikerin meint
Oh zu TOGG fällt mir was ein – hier gibts es doch so einen User der TOGG total toll fand und meinte dass das der nächste heisse Sch.. wird.
Zulassungen TOGG April 2026 Deutschland: 18
Also ich weiss nicht ob TOGG in Deutschland noch Future hat ;-)
M. meint
18 ist doch stark. Wahrscheinlich mehr als NIO, was auch mal der nächste heiße Schei** war.
Dort ist aktuell auf den Autobörsen Abverkauf der Altware – heute aber noch die gleichen 46 Angebote wie vor einem Jahr.
(nur weil wir gerade von „Future“ reden)
Tinto meint
Der NIO Firefly droht ein kompletter Rohrkrepierer zu werden. 30k für einen Kleinwagen mit weniger als unterdurchschnittlicher Ladeleistung.
So wird das nichts.
Gernot meint
«Welches Politisch korrekte Auto ist es jetzt geworden?»
Mir ist schon klar, welchen Spin Du dem ganzen geben willst. Motto: „Es haben doch alle Dreck am Stecken“. Haben sie. Aber es ist deshalb nicht alles gleich. Nur Elon Musk unterstützt offen Rechtsextreme, eben z.B. die AfD in Deutschland. Nur Elon Musk hat Trump ins Amt befördert, der Windenergie, Photovoltaik, Elektroautos etc. entschieden bekämpft und stattdessen komplett auf fossile Energie setzt. Der für hunderttausende tote Menschen verantwortlich ist.
Elon Musk bekämpft Demokratie, verachtet Empathie. Weil Elon Musk der reichste Mensch der Welt ist, hat er eine unglaubliche Macht. Macht, die nicht im Geringsten demokratisch legitimiert ist. Weil er ein Soziopath ist, nutzt er diese Macht auf sinistre Weise. Kein anderer CEO oder großer Teilhaber eines großen Autokonzerns agiert auch nur ansatzweise ähnlich.
Weil die Welt komplex ist und Dinge nicht schwarzweiß sind, hat Elon Musk gleichzeitig den Verdienst, die Transformation zur Elektromobilität vor etwa 15-20 Jahren entscheidend angeschoben zu haben. Dieser Verdienst wird auch immer bleiben, auch wenn viele Tesla-/Musk-Kritiker ihm auch das absprechen wollen.
Elon Musk ist extremst risiko- und entscheidungsfreudig. Seine Unternehmen sind so strukturiert, dass er getroffene Entscheidungen sofort durchexekutieren kann. Musk ist bereit, sich jederzeit über geltende Gesetze und gesellschaftliche Normen hinwegzusetzen. Er hat keine Hemmungen, ohne Ende zu lügen. Er kennt keine Empathie. Er ist ein Arbeitstier. Mit all diesen Eigenschaften ist er exzellent darin, Hoch-Risiko-Startups groß zu machen (Tesla, SpaceX). Mit all diesen Eigenschaften ist er aber auch komplett ungeeignet, etablierte Konzerne zu führen (Tesla und SpaceX sind bald ein Vierteljahrhundert alt). Ausgestattet mit politischer Macht ist er mit seinen Eigenschaften einer der gefährlichsten Menschen der Welt, der unsere Lebensweise massiv bedroht.
hu.ms meint
Respekt – genau auch mein meinung !
hu.ms meint
Jede zell-produktion in europa – egal von welcher firma – ist zu befürworten.